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Fahrwerk Werkseinstellungen wie?


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Geschrieben

Hi,

Ich benötige dringends Hilfe, wie ich das Fahrwerk auf Werkseinstellung einstellen kann.

Ich habe zwar in den Technik FAQ ein paar Daten gefunden. Allerdsings weiß ich nicht was die Grundeinstellung ist?

In welche Richtung muss ich drehen?

Was heißt Gewindegänge vorgespannt?

Hier die Angaben. Sind das die Werkseinstellungen?

Danke schonmal im Vorraus

Geschrieben (bearbeitet)

Schau mal in der Technikabteilung in die FAQ, da gibts ein paar Links zu dem Thema, eventuell ist da das passende für Dich dabei :wink:

Bearbeitet von East
Geschrieben

@ marco:

Vergiss "Werkseinstellungen" und stelle das Fahrwerk im Rahmen der vorhanden Möglichkeiten auf dein Gewicht ein.

Die "Werkseinstellungen" sind für "durchschnittliche" Motorradfahrer - oder was der Hersteller sich (auch unter Produkthaftungsgesichtspunkten) darunter vorstellt und für neue Motorräder. Ist die Kiste erst einmal ein paar tausend Kilometer gelaufen haben sich die Dämpfungseigenschaften an Gabel und HR-Dämpfer auch schon vom "Werkssoll" entfernt. Ausserdem: Hat sicher schon einmal jemand das Gabelöl gewechselt. Kennst Du die Ölviskosität und die Ölmenge (Niveau , bzw "Luftpolster") in der Gabel? Sicher nicht. Weisst Du überhaupt, ob noch die originalen Federn verbaut sind? Das würde ich an deiner Stelle als erstes prüfen und lieber richtig "machen" und nicht nur "murksen".

In den FAQ ist z.B. ein sehr lesenswerter Beitrag von Psycho, der das Thema "Gabeleinstellung" eigentlich erschöpfend behandelt.

HTH

Geschrieben

Ich weiß nicht genau was wie eingestellt ist. Ich brauche erst mal eine Basis.

Ich hatte vor die Einstellungen aus dem FAQ zu nehmen aber da steht nicht drin wo die Einstellungsmöglichkeiten sind bzw was startposition ist

Geschrieben (bearbeitet)

Ich muss dazusagen dasich keine Betriebsanleitung habe deswegen brauch ich die Hilfe

bekomme ich die irgendwo online? die neuen stellt Triumph ja zur verfügung.

Bearbeitet von marco-117
Geschrieben

gib mal bei Herrn Googl "T595" oder "T509" oder welch Modell auch immer und "Manual" ein und du bekommst mind. 2 Antworten...

VG, der P.

Geschrieben

Hi. Nimm dir nen Zollstock und stell Gabel und Federbein in der vorspannung so ein, dass ca 1/3 des federwegs mit dir beladen als negativfederweg anliegt. Falls du nicht weisst wie, google gibt da Auskunft. Die Dämpfung muss man eh selbst erfahren. Werkseinstellung sind meistens 1,5 bis 2 Umdrehungen von ganz geschlossen aufdrehen. Man sollte sich aber von den extremen "ganz offen" und "ganz geschlossen" in die Mitte Vorarbeiten, um den bestmöglichen Kompromiss in der Mitte herauszufinden. Und immer nur an einer Schraube (Zug-ODER druckstufe) auf einmal drehen.

Gruss

Gruß

Geschrieben

Danke für die Hilfe. Was ist ganz offen? ich hab das bei einer MV gesehen da ist jede einstellschraube in einer anderen Richtung zu/auf.

in welche richtung muss ich drehen?

Und noch ne Frage nebenbei ich hab einen Auszug aus einem Werkstatthandbuch einer Daytona T595/Speed Triple 509, in wie fern kann ich das auf meine 595N übertragen sind da bloß die verkleidungen anders? bzw. die Motoreinstellungen?

Geschrieben (bearbeitet)

Danke für die Hilfe. Was ist ganz offen? ich hab das bei einer MV gesehen da ist jede einstellschraube in einer anderen Richtung zu/auf.

in welche richtung muss ich drehen?

Und noch ne Frage nebenbei ich hab einen Auszug aus einem Werkstatthandbuch einer Daytona T595/Speed Triple 509, in wie fern kann ich das auf meine 595N übertragen sind da bloß die verkleidungen anders? bzw. die Motoreinstellungen?

gabel

3 ringe sichtbar

zugstufe oben 1.5 auf

druckstufe unten 1.25 auf

federbein

zugstufe 1.5 auf

druck 1.75 auf

federvorspannung muss ich nach sehen aber die feder wird nur bei 2.personen weiter erhöht oder mit gepäck also erstmal so lassen

wenn meine werte zu hart sind einfach um 1/4 jeweils weiter öffnen und erneut probe fahren

Bearbeitet von hansdaytona955
Geschrieben (bearbeitet)

link ist leider gelöscht schade.

Bearbeitet von Pauke
Geschrieben

Danke für die Tipps aber

wenn du schreibst "1.5 auf" heißt das: 1.5 Umdrehungen mit oder gegen den Uhrzeigersinn?

Wie gesagt ich hab mit nem Kollgene die Gabel seiner MV auf Werk zurückgesetzt und da weren die einzelnen Stellschrauben in Unterschiedliche richtungen zu "öffnen"

Geschrieben (bearbeitet)

1.25 = 1 1/4

1.5 = 1 1/2

1.75= 1 3/4

oki doki?

immer erst alles zu drehen und dann alles auf drehen :balloon:

Bearbeitet von hansdaytona955
Geschrieben

"zu" heisst Schraube im Uhrzeigersinn fest drehen. Also nicht anballern, aber andrehen. Von da aus dann die jeweiligen Umdrehungen gegen die Uhr "auf" drehen/öffnen.

Bei der vorspannung soviele Ringe bzw. Umdrehungen reindrehen, bis du mit dir auf dem mopped auf ca. 1/3 des gesamtfederwegs einsackst. Dann hast du ca den richtigen negativfederweg/fahrzeugniveau. Hängt halt von deinem Gewicht ab. Wie das genau geht sagt dir google mit Bildern.

Geschrieben
Und noch ne Frage nebenbei ich hab einen Auszug aus einem Werkstatthandbuch einer Daytona T595/Speed Triple 509, in wie fern kann ich das auf meine 595N übertragen

Fahrwerksmäßig 1:1 - ist der selbe Kram.

da weren die einzelnen Stellschrauben in Unterschiedliche richtungen zu "öffnen"

Ich hab an Fahrwerkskomponenten schon allerhand Blödsinn gesehen, aber Linksgewinde noch nicht.

Im Uhrzeigersinn - also Männerrechts - gehts rein und das macht zu.

Wenn du mal einen Mofavegaser zerlegt hattest: da gabs die Gemischregulierschraube und so in etwa funktionieren die Nadelventile in Gabel und Stoßdämpfer auch

Geschrieben (bearbeitet)

Danke für die Antwort das wollte ich wissen. Was mit den kommastellen gemeint ist weiß ;) ich war mir mit den Begriffen zu und auf nicht sicher. eine zu extrem eingestellte feder kann schnell böse enden

Edit:@ Melkus: Das müssen ja nicht unbedingt linksgewinde sein. Die Startposition bei der Feder war immer anders einmal komplett im Uhrzeigersinn drehen, dann wieder gegen. wie das in der Feder selbst glöst wird kp. ich will halt sicher sein vom richtigen Start auszugehen. Bei der MV ist der halt immer wo anders. Da wird auch in Rasten gerechnet un nicht in Umdrehungen.

Bearbeitet von marco-117
Geschrieben
bis du mit dir auf dem mopped auf ca. 1/3 des gesamtfederwegs einsackst

...und das ist für jedes T5-Fahrwerk zuviel!

Diese Faustregel funzt bei den meisten Sportlern, die haben vorne wie hinten um die 100 mm Federweg und man landet dann bei den gängigen 30 - 35 mm Negativ.

Da die T5s mit 120 vorne und 140 hinten da aus dem Rahmen fallen haut das auch mit den besagten 1/3 nicht hin - es sein denn man will öfters mal im Renntempo abseits des Asphaltes dahinbrausen.

Für alle anderen reichen 30 - 35 mm Negativ aus.

Geschrieben
bis du mit dir auf dem mopped auf ca. 1/3 des gesamtfederwegs einsackst

...und das ist für jedes T5-Fahrwerk zuviel!

Diese Faustregel funzt bei den meisten Sportlern, die haben vorne wie hinten um die 100 mm Federweg und man landet dann bei den gängigen 30 - 35 mm Negativ.

Die meisten Sportler grade der neueren Generation haben grössere Federwege. 120/130 mm ist keine Seltenheit.GSX/R zB.

Da die T5s mit 120 vorne und 140 hinten da aus dem Rahmen fallen haut das auch mit den besagten 1/3 nicht hin - es sein denn man will öfters mal im Renntempo abseits des Asphaltes dahinbrausen.

Für alle anderen reichen 30 - 35 mm Negativ aus.

Womit wir dann wieder bei 1/3 des Gesamtfederwegs wären.Was nach wie vor ein guter Anhaltspunkt ist,egal ob Sportler oder Enduro.

Verstellbereiche von Zug-/Druckstuffen werden in der Regel hoffnungslos überbewertet.Mit etwas Glück stellt man Unterschiede zwischen

geschlossen,halb auf und auf fest.Die Nuancen dazwischen verschwimmen leider meistens.

Geschrieben
Verstellbereiche von Zug-/Druckstuffen werden in der Regel hoffnungslos überbewertet.Mit etwas Glück stellt man Unterschiede zwischen

geschlossen,halb auf und auf fest.Die Nuancen dazwischen verschwimmen leider meistens

1. Was hat das mit meinem Post zu tun?

2. Hängt das zum einen vom Material ab und zum anderen von der Wahrnehmung bzw dem Popometer des Fahrers. Manche merken nix oder glauben das zumindest.

3. Wenn man zwischen zu, halb auf und auf irgendwo die passende Einstellung findet könne einem die "Nuancen" gelinde gesagt wurscht sein.

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