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Speedy-q

Fotostory: Getriebereparatur

Empfohlene Beiträge

Professor
vor 4 Stunden schrieb Speedy-q:

Triumph hatte der Speed Triple damals eine wirklich schöne Mutter für die Gabelbrücke gegönnt:

Sogar Triumph ist offensichtlich lernfähig; Mutter ab 515NJ:

 

p1030027.jpg

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SiRoBo
1 hour ago, Speedy-q said:

@ SiROBo : Warum hast du deine beiden neuen Muttern nicht auch einfach gekontert? (...zumal es auf dem einen Bild so aussieht, als würde der Ring mit seinen zwei Fixier-Laschen gar nicht gescheit in BEIDE Muttern eingreifen ....)

Weil man so überhaupt kein Spezialwerkzeug braucht, maximal nen stinknormalen Schlüssel um die die untere Mutter anzulegen. Kein dünner Stanzblechfahrradschlüsselkram, kein abgeflachter irgendwas, keine zwei Hakenschlüssel und erst recht kein Einstellungsgefummel. Beim Kontern hat man zusätzlich das Problem, dass je nach Stärke des Konterns trotzdem durch Anziehen der Rundmutter die Vorspannung der Lagerung erhöht wird. Hab ich gerade an meiner Knattersaki beim LKL Tausch wieder erlebt.

Die Lasche muss im Übrigen gar nicht komplett in die Nut der unteren Mutter gehen, sicherer Formschluss reicht da schon aus. Die steht da ca. 1mm rein und verhindert somit das relative Verdrehen der Nutmuttern. Alles andere wäre überflüssiges Gewicht gewesen. :flirt: 

Der Witz bei der Yamaha-Lösung ist der, dass die Lagerung sehr fein eingestellt werden kann und sich durch Anziehen der Gabelbrückenmutter nullkommanullgarnix verstellt. Die Steifigkeit der Lagerung und Gabel leidet auch nicht drunter, weil alle Bauteile definiert anliegen. Wer diese geniale Lösung rausschmeißt, ist selber schuld. :gash: 

bearbeitet von SiRoBo

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Speedy-q

@ Professor

Soweit ich weiß, passt diese Mutter nicht auf die "alten" Speedys. Wenn das jemand dementieren kann, wäre das natürlich eine Option ...

@ SiROBo

Ich hatte mir das bei der Yahmaha Lösung nicht leicht gemacht, kam aber zu dem Schluß, dass mir eine "feste" Verbindung symphatischer ist. Irgendwie bleibt da doch immer Luft ...im Gummi und zwischen diesen Haltelaschen ... Letztlich wird die untere Mutter -also die eigentliche Einstellmutter- nur durch diese zwei Haltelaschen fixiert. Natürlich geht das damit ... aber mit "gescheit gekontert" komme ich persönlich besser klar ... :blush:

bearbeitet von Speedy-q

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SiRoBo
27 minutes ago, Speedy-q said:

komme ich persönlich besser klar ... :blush:

Ajo... der Kopf fährt ja schließlich auch mit. Wenn jetzt sauber eingestellt ist, dann passt ja alles. :top:

Viele Wege führen nach Rom, manche sind halt länger. :whistle: Die schönste Verbindung zweier Punkte ist sowieso eine Kurve. :flirt:

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Professor
vor einer Stunde schrieb Speedy-q:

Soweit ich weiß, passt diese Mutter nicht auf die "alten" Speedys.

Mir ging es auch eher darum, zu erwähnen, daß auch Triumph Fortschritte machen kann. Und natürlich wollte ich den Leuten, die das bei ihren Maschinen auch mal machen möchten und ggf. schon eine "eckige" Mutter haben, dieses zeigen. :innocent:

Confused? Me too.

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The Stig

Thema Spezialwerkzeug. Das ist Murks mit seinen 2 Stiften. Dann kannst auch gleich aus einer alten Mutter ein Werkzeug bauen, mit allen Stiften! Dann hat das wenigstens Nährwert. 

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Speedy-q

Ja und nein ... Es ist nahezu unmöglich, dass dann alle Stifte gleichen Eingriff haben .... Sooo präzise ist die Mutter nicht ... und ein (selbstgefrimeltes) Werkzeug eher auch nicht. 

Das Ganze ist halt letztlich Murks ... Wenn auch schön anzusehen ....

Allerdings hatte hier jemand mal ein Selbstbauwerkzeug vorgestellt, dass einen ordentlichen Eindruck machte ... weiß nur nicht mehr, wie viele Stifte das hatte ...

bearbeitet von Speedy-q

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The Stig

Dann mach die Stifte im Eingriff 2/10 dünner. Normal müssen die Löcher im Lochkreis sein. So ungenau fertigt doch keiner. 

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Speedy-q

Die Löcher haben z.B. unterschiedliche Verrundungen an den oberen Kanten und nach einigem Rein- und Rausdrehen sind manche auch noch eher oval, statt rund. 

Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Stifte vom T-Werkzeug auch etwas zu kurz geraten sind. Man rutscht halt sauschnell ab .... Sonst wäre das auch mit zwei Stiften zu meistern ....

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Joe Ka

Hier, ich hab mit meinem, wenn auch nicht unbedingt schön anzusehenden, Selbstbauwerkzeug keinerlei Probleme:

> Zuerst für die Bohrschablone den Lochkreis der Mutter vermessen, entsprechend am PC (oder wer will auch per Hand) die Schablone erstellen.
  (Kreis & Mittelachse & Kopie Achse mit +60° Drehung & Kopie Achse mit -60° Drehung)

> Bohrschablone auf (quasi ebenes) Hartholz heften und mit einem Körner und einer sauberen Körnertechnik die 3 Borhungen ankörnern

> Die 3 Bohrungen mit Tiefenanschlag in der Standbohrmaschine setzen (sonst sind später im Einsatz die Achsen der Stifte und des Werkzeuges selbst nicht flüchtig)
   (wer es nicht hinbekommt den Bohrer passend zu schleifen, so dass er nicht zu weit außer Mitte läuft, bohrt klein vor)

> Als Rundmaterial hab ich einen Auswerfer aus dem Spritzgussformenbau verwendet. Die werden Pi x Daumen abgelängt, dann unten möglichst eben geschliffen und leicht angefast
   (Das ist vergüteter, hochfester Stahl, den wenigsten von uns würde es gelingen ein 100mm x D6mm Halbzeug mit den bloßen Händen auch nur im Ansatz zu verbiegen - oder wars D5? xD )
   (Da muss man sich halt was passendes suchen/bestellen, findet sich schon was)

> Mit dem Hammer die drei Stifte vorsichtig in die Bohrungen schlagen

> Irgend eine Nuss suchen, die ungefähr möglichst genau in die drei Stifte rein passt

> unproblematisches Schweißen (da kann ja nix wegrutschen und die Position der drei Stifte zueiander ist fix) - fertig

Es geht minimal stramm, zum ansetzen verträgt es einen leichten Ruck mit dem Gummihammer - passt aber in allen sechs Drehpositionen in die Mutter.
(Bin bei The Stig, der Lochkreis passt schon soweit - wenn es scheitert, dann an der eigenen Fähigkeit beim Werkzeugbau genau zu arbeiten :P)
Da fällt sie wegen dem strammen Sitz nicht von alleine raus. Und zudem rutscht da auch nix ab - und vergnaddelt wird auch im Ansatz nix.
Mit den drei Stiften, die den maximalen Eingriff nutzen, löst man auch weitgehend feste Muttern ohne dass das Alu ausreist.
Sechs Stifte würden vermutlich nur die Chancen auf Fehler in der Passgenauigkeit erhöhen - auch wenn sie theoretisch noch mehr Drehmoment übertragen.
Wenn man es noch weiter optimieren will kürzt man Nuss und Stifte um ein flacheres Werkzeug zu bekommen. (Allerdings die Nuss dabei nicht schief machen :P)

31632548qb.jpg

 

image.pngUpdate:

Die Auswerfer, die ich als Zapfen verwendet hatte, sind ja hochfester und sehr harter Stahl. Da sie den Durchmesser sehr genau hatten, ging das Werkzeug minimal stramm rein, musste mit dem Hammer etwas gestreichelt werden. Als ich es eben verwendet habe sind mir dann beim drehen zwei der Zapfen abgebrochen. xD

-> Am besten als Zapfen etwas verwenden, dass im Durchmesser ein paar Zehntel kleiner als die Löcher in der Zentralmutter ist, so beugt man Verspannungen, wie ich sie hatte, vor.
Ich hatte inzwischen auch das originale Werkzeug von Triumph da, das hat genau so Zapfen im Durchmesser von 4,7mm um Verspannungen vorzubeugen. Ich hab jetzt den Schaft eines alten Bohrers verwendet.

bearbeitet von Joe Ka

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Triplemania
vor 14 Stunden schrieb Speedy-q:

Soweit ich weiß, passt diese Mutter nicht auf die "alten" Speedys. Wenn das jemand dementieren kann, wäre das natürlich eine Option ...

Aber gerne: Die Zentralmutter mit dem Aussensechskant passt nicht auf die Gabelbrücken bis (incl.) Mj 2003. :dry:

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Triplemania
vor 7 Stunden schrieb Joe Ka:

Hier, ich hab mit meinem, wenn auch nicht unbedingt schön anzusehenden, Selbstbauwerkzeug keinerlei Probleme:

Danke für das Vorzeigen, davon lebt das T5net. :top: Ich habe das in die FAQ aufgenommen. :flowers:

bearbeitet von Triplemania

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Speedy-q

@ André

Hey .. dich gibts ja doch noch ...:flowers:  Hatte mich schon gefragt, ob du diesen Thread überhaupt mitliest .... :blush:

@ JoeKa

Ach .... Das Werkzeug war von dir .... :top:  Wenn ich mal vieeel Zeit habe, versuche ich, ein Werkzeug zu konstruieren, bei dem man den Lenker NICHT abbauen muß. Das käme meinem Einstell-Ritual, so wie ich es beschrieben habe, sehr entgegen.

So .... inzwischen habe ich dem Motor das erste mal Öldruck aufgekurbelt. Gibt beim ersten richtigen Motorstart einfach ein besseres Gefühl, da ja jetzt alle Leitungen etc. leer waren. Ich habe dazu den Anlasser über eine externe Batterie gespeist und den Öldruck-Schalter über einen eigenen Sromkreis  mit einem Leuchtidiot verbunden.

Vorher musste natürlich Öl in den Motor (2 Liter reichen erstmal) und der Ölkühler montiert werden:

large.IMG_1475.jpg.44bd91d10e79dc89d24304fca1333b33.jpg

large.IMG_1484.jpg.6fe6d335f84454d50ad0dcf3d255a7f4.jpg

Natürlich sollte auch die Ölablaßschraube nicht fehlen. Hier ist das Ding mit den zwei Neodym-Magneten. Ohne diese Magnete wäre mir der ganze Ärger erspart geblieben, denn dann hätte ich den zerbröselten Seegerring wahrscheinlich nie bemerkt :innocent:large.IMG_1477.jpg.346f743c12ad00306d03fb4cfa677ea1.jpg

Diese Magnete sind so saustark, dass ihnen nichts entgeht. Für einen Moment hatte ich den Verdacht, dass die für den Schaden verantwortlich waren, weil sie durch ihre Kraft den Seegering einfach zerissen haben :guffaw:

Den Ölfilter habe ich (wie immer) zuvor befüllt, damit die Pumpe den beim Kurbeln nicht auch erst füllen muss:

large.IMG_1490.jpg.1b78251e474e81de9734e3dcffe42624.jpg

Hier die Mimik mit der Leuchtdiode. Ohne Öldruck brennt die Lampe ...

large.IMG_1504.jpg.13f8012936afbbeafd413d16db2a689c.jpg

Der Anlasser musste beim ersten Mal rund 20 Sekunden kurbeln, bis die Lampe ausging und Öldruck da war. Danach dauerte es bei weiteren Versuchen nur noch 2-3 Sekunden.

large.IMG_1494.jpg.35c09b30f15881bdafe17ec278c4edd4.jpg

Ich habe mich übrigens für meinen Ersatz-Anlasser entschieden (das Thema hatten wir ja ganz am Anfang dieses Threads). Seine Verzahnung sieht noch etwas besser aus, als bei meinem originalen (der hätte es aber sicher auch noch ohne Probleme lange Zeit getan). Da der Ersatz-Anlasser optisch etwas verranzt war, gabs ein neues Lackkleid:

large.IMG_1506.jpg.f58c22f9fb248a4c25890317d1cfaaa5.jpg

Auf jeden Fall hat der Motor seine erste Feuertaufe somit bestanden ... eklatante Fehler habe ich wohl nicht eingebaut :blush:

bearbeitet von Speedy-q

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Necrol

Am dem Werkzeug ohne Lenkerdemontage habe ich mich auch versucht. Bei den N- Modellen sitzt der Lecker Lenker recht zentral über der Mutter, da bleibt in meinen Augen nur der Weg über eine lange inbusnuss.

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Professor
vor 12 Stunden schrieb Joe Ka:

Selbstbauwerkzeug

:top:

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Joe Ka
vor 9 Stunden schrieb Triplemania:

Danke für das Vorzeigen, davon lebt das T5net. :top: Ich habe das in die FAQ aufgenommen. :flowers:

Freut mich :D

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Speedy-q

So, wie das aussieht, hat mein Projekt eine unerwartete und ganz und gar unerwünschte Wendung genommen:

large.Unbenannt.jpg.77bd01f76de262d0b10a7d1021371ea0.jpg

 

:snivel:

 

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azac

Beim festziehen der Schraube gebrochen ?

Schweissen oder evt.l mittels Versteifungsplatte 

bearbeitet von azac

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East

Ach du große Scheiße, das ist ja ätzend :contra:

Verdammt, was willst Du nun machen?

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schmidei

Ohhhh No:gnash:

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joe8353

:sad:

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j.-tommy

oh shit...:shocked:...

hast du ne beilagscheibe vergessen?

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The Stig

Motor raus und zum Schweißer des Vertrauens. 

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Atlan
vor einer Stunde schrieb j.-tommy:

oh shit...:shocked:...

hast du ne beilagscheibe vergessen?

Eine naheliegende Vermutung, aber so sorgfältig, wie Speedy-q arbeitet, schwer vorstellbar.

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schmidei

Shit passiert den Besten:whimper:

Ich würd durchdrehen. Das wird bei Dir nicht anders sein:snivel:

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