Jump to content
Hucki888

T595n schlechte Bremswirkung

Empfohlene Beiträge

Hucki888

Hallo, ich fahre eine Speedy 955i bj.2002, die ich erst vor kurzem gekauft habe.

Ich habe ein Problem das ich auf der vorderen Bremse bzw. Bremshebel eine ungenügende Bremsleistung habe. Die Scheiben und die Klötze sind super und die Bremsflüssigkeit ist Neu und entlüftet, trotzdessen kann ich den Hebel bis zum Griff ziehen.

Ich hoffe das Ihr mir weiter helfen könnt? 

Hatte jemand schon einmal das Problem?

Ich hatte gelesen das die Anfangsbaujahre diesbezüglich eine Rückrufaktion hatten!

Danke im Voraus......

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
LuKu

ich glaube, wenn du hier nach "Bremsenproblem", "ATE-Kur" und ähnlichem suchst, wirst du mit Treffern nur so vollgesch(m)issen...

Bei mir hat sorgfäligstes Entlüften, ein Radialbremszylinder und neue (beschichtete) Bremskolben geholfen.

Und über Nacht den Bremshebel immer schön am Griff festbinden....

bearbeitet von LuKu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Wolfi Z

Jep, ATE Kur. Wenn die keine Besserung bringt ne gescheite Bremspumpe anbauen. Bei mir hat der Wechsel auf eine Galespeed Wunder gewirkt. Da die originalen Nissin Pumpen eine grosse Streuung in Sachen Fertigungstoleranzen haben hilft die ATE Kur nicht immer. Kringelfreund Werner fährt noch immer die org. Kombo und die funzt auch, aber der Hebel ist immer noch Matschig wenn man dran zieht. Kein Vergleich zu ner guten Pumpe.

Gesendet von meinem E6653 mit Tapatalk

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Zioux

Moin und willkommen hier.

Die meisten hatten/haben Probleme mit einem wandernen Druckpunkt. Da hat bei mir der Tausch von beschichteten Kolben plus die Pumpe der 675 geholfen.

ATE war nur Aufwand ohne Erfolg.

Allerdings  war der Druckpunkt nach wechseln der Flüssigkeit und Entlüfen vorhanden und es hat auch gebremst. Somit wundert mich Deine Aussage etwas.

Was auch kurfristig geholfen hat, war das zurück drücken der Kolben.

Problem ist wohl, die Kolben gleiten nicht so im Sattel wie sie sollen. Damit wird der Weg immer länger im Hebel.

Wühle Dich mal durch die Suche, da hast Du Lesestoff für das komplette WE. :top:

Gruß

Zioux

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
joe8353

Hi,

vor 10 Stunden schrieb Hucki888:

trotzdessen kann ich den Hebel bis zum Griff ziehen.

beim Fahren? Oder im Stand? Im Stand m.E. normal, liegt vermutlich an der relativ kleinen Serien-Pumpe...

Gerhard

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
The Stig

Dann gehöre ich wohl zu den wenigen die keinerlei Probleme haben. Stabiler Druckpunkt, Wirkung ok. Keine Monster bissige Bremse , aber durchaus ausreichend.

Gesendet von meinem MHA-L29 mit Tapatalk

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
RobertR

bei meiner 1997er Daytona hatte ich das Problem auch .

hab dann eine 5/8 pumpe von einer Suzuki GSX-R 600 oder 750 drangebaut

seitdem schönen zu dosierenden , konstanten,  bissigen Bremsdruck .

die Pumpe mit Hebel hat gebraucht ca. 60€ gekostet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gochec

Hi, Ein uralter Hut:

Kolben reinigen, mit Teflon behandeln, neue Dichtungen rein und OHNE Ate Fett wieder einsetzen. Funzt bei meiner Speedy seit 6 Jahren ohne wandernden Druckpunkt und mit original Pumpe... Da gibts auch was drüber zu lesen.

Hde

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Speedy-q

Wenn du den Griff bis zum Lenker ziehen kannst, hast du ziemlich sicher noch irgendwo Luft im System ... das gehört sich so nicht! (und hat mit dem anderen Problem "wandernder Druckpunkt" erstmal nix zu tun)

bearbeitet von Speedy-q

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Uli K

Moin Hucki888, bist du schon vorangekommen? Schau dir mal mein Profil an, da findest du den aktuellen Stand.

Ich hatte sogar nach Überfahren von Querfugen in Schräglage null Druck mehr auf dem Hebel, was mir beim Anbremsen der nächsten Kehre fast zum Verhängnis wurde. Ich musste mit dem Hebel pumpen, um wieder Bremsdruck zu bekommen. 

War mit dem Problem mehrfach beim Händler. Angeblich druckentlüftet, Komponenten ersetzt. Über Nacht Gummiband dran. - Alles Käse, das Problem trat wieder auf!

Also wurde ich selbst tätig. Meine erste Maßnahme: Austausch gegen Bremszangen aus dem Gebrauchtteileregal. Ergebnis: 50 % Besserung.

Zweite Maßnahme : Einbau der Kolben einer 675er. Ergebnis: Nur Homöopathisch. Weiterhin starkes Fading bei Renntrainings.

Ah, da fällt mir ein, .. der Wechsel von Bridgestone zu Metzler wirkte sich positiv auf die auf die Bremse übertragenen Schwingungen (Fertigungstoleranzen begünstigen dies) aus und brachte auf Anhieb 3 Sek. in Most.

Drittens: Brembo Handpumpe. - Guter Druckpunkt. Viertens und fünftens: Breaking Wave bzw. ProBrake (kein Unterschied) und Brembo P4-Zangen mit Adapter. - 

Habe gerade AP Racing Beläge probiert. Harmonieren  besser mit den Wave-Scheiben als die von Lucas. Die AP wirken zwar beim ersten Eindruck etwas weicher und nicht so bissig, aber auf Pass-Abfahrten absolut zuverlässig. Beinahe progressiv. Mit Belägen von Lucas bin ich eigentlich eine Zeit lang gut klargekommen. Zuletzt aber begannen die harten Lucas-Beläge heiß gebremst an zu kratzen, zu quietschen und zu ruckeln. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
The Stig
Zitat

Ich hatte sogar nach Überfahren von Querfugen in Schräglage null Druck mehr auf dem Hebel, was mir beim Anbremsen der nächsten Kehre fast zum Verhängnis wurde. Ich musste mit dem Hebel pumpen, um wieder Bremsdruck zu bekommen. 

Hört sich an wie als wenn die Kolben  zurückgezogen werden. Das hat nichts mit Luft zu tun, sondern liegt da ein Fehler am Hauptbremszylinder vor. Normal soll ja beim loslassen des Hebels ein "entlüften" Stattfinden (Nachlaufbohrung) , damit der Unterdruck die Kolben nicht zurück zieht. Wenn hier was nicht stimmt und ein leichter Unterdruck entsteht, dann reicht eben so ein Schlag am Rad aus um die Kolben zurück wandern zu lassen. Das passt auch zu deiner Aussage mit anderer Pumpe

Zitat

Drittens: Brembo Handpumpe. - Guter Druckpunkt.

 

bearbeitet von The Stig

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Uli K
vor einer Stunde schrieb The Stig:

Hört sich an wie als wenn die Kolben  zurückgezogen werden. 

Über genau dieses Problem wurde Ende der 90er auf britischen oder australischen Triumph-Seiten berichtet. Aber bei Triumph in Friedrichsdorf meinte man, darüber keine Informationen zu haben, es handele sich bei mir um einen Einzelfall. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
speety

 

Wenn es sich um die gleichen Bremssättel (90mm Lochabstand) handelt, wie sie auch an den 955er Sprint verbaut wurden, hilft ein Tausch gegen TOKICO-Bremssättel. Diese wurden an vielen Suzuki- und Kawa-Modellen verbaut und passen plug&play ohne Bremspumpentausch. Mittlerweile gibts die gebraucht für wenige Euros. Funktioniert super, hab ich selbst an 2 SPRINTen gemacht und die Probleme waren weg.

Es passen auch Tokico-6Kolben-Sättel die an Hayabusa, Bandit, ZXR9 verbaut wurden, aber dann auch mit anderer Bremspumpe.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Navy

Servus Leute,

habe das gleich Problem wie @Hucki888 allerdings mit meiner 2005er Daytona 955i. Kann es auch an den PazzoRacing-Griffen liegen? haben die schon auf die größte Distanz zum Lenker gestellt aber kann die Trotzdem bis zum Lenker ziehen. Beläge sind von Brembo und entlüftet ist das ganze System auch mehrfach. Ich kann so schon fahren aber Burnouts oder dergleichen kann man völlig vergessen. 

Ich hätte da gerne ne Lösung da ich in manchen Situationen der Bremse wenig vertraue. Werde mal das Forum nach der ATE-Kur durchsuchen und berichten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
speety
vor 2 Stunden schrieb Navy:

Ich kann so schon fahren aber Burnouts oder dergleichen kann man völlig vergessen. 

 

....

bearbeitet von speety

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Navy

naja das ding is: ich kann keine burnouts machen, da mir das das vorderrad einfach wegschiebt bei voll gezogener Bremse.  auch sand kein problem aber auf asphalt bisher nichts gedreht hinten :(

also bisher keine burnouts mit der alten dame :( 

deshalb muss ich da dringend mal was machen...das mit dem vertrauen war tatsächlich auf den normalen strassenverkehr bezogen, wenn es da manchmal brenzlig wird vertraue ich der Bremse manchmal nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
speety

...

bearbeitet von speety

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
joe8353

Hi,

schiebts Dir den Reifen weg? Also: Rad bleibt stehen, Motorrad geht trotzdem nach vorne?

Oder dreht sich das Rad?

Im 1. Fall mal nachdenken, was eine Verbesserung an der Bremse genau bewirken soll. Im 2. Fall :shocked: Krafttraining für die Hand machen, vermutlich aber das Mopped nicht mehr im öffentlichen Strassenverkehr bewegen...
Gerhard

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Uli K

Damit würde ich mich aber nicht mehr in den Straßenverkehr trauen. Oder auf die Autobahn. Wenn die Bremse noch nicht mal für ein Burn Out taugt...!

Hier hilft es nur, bei der Suche nach der Ursache systematisch vorzugehen:

Ist der Hebelweg ständig weich oder wird er härter nach wiederholter Betätigung (Pumpen)? Das wäre ein Hinweis auf Luft im System.

Falls das nicht der Fall ist, würde ich mal eine andere Handbremspumpe probieren.

Stahlflexleitungen vorhanden?

bearbeitet von Uli K
vertippt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Navy

Stahlflexleitungen sind montiert. @joe8353 ich bin mir nicht sicher ob ich die richtig verstehe, denn wenn das moped nach vorne geht dreht sich das vorderrad ja zwangsläufig. vom bremspunkt her würde ich es so beschreiben, dass er mittig kommt aber nicht bissig ist sondern eher weich und ich einfach weiterziehen kann bis zum Lenker. habe auf anderen hobeln gesessen und da zieh ich die bremse und dann is ein harter punkt und weiter geht der hebel nicht, da die bremse voll greift. (bonneville t100 mit LSL griffen)

Falls jemand aus dem Berliner umland kommt, ich wäre für jeden Sachverstand dankbar :) muss eh gleich noch nen Thread aufmachen, da ich seit heute morgen ein neues Problem habe und die Dame jetzt eh erstmal steht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
joe8353

Hi,

vor 1 Minute schrieb Navy:

wenn das moped nach vorne geht dreht sich das vorderrad ja zwangsläufig

wieso? das Rad kann ja auch über den Asphalt (oder welchen Untergrund auch immer) rutschen :whistle:Deswegen meine Frage: bist Du SICHER, dass das Rad nicht rutscht? Wenn ja: lass Dir helfen mit der Bremse, da stimmt grob was nicht. Vom Kumpel, von einem Forumsmitglied, vom Händler. Aber bitte, um Deiner Gesundheit und Deines Lebens willen: fahr so nicht mehr.

Bis zum Lenker konnte ich mit der originalen Pumpe auch ziehen im Stand, hat beim Fahren trotzdem ordentlich gebremst...

Gerhard

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
schmidei

Wo er Recht hat hat er Recht. Wenn Deine Bremse so schlecht ist, das kein Burnout funktioniert: STEHEN LASSEN!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Uli K

Es kann schon mal vorkommen, dass man den Hebel mit ordentlich Kraft bis an den Griff ziehen kann. Aber im Betrieb muss das Teil ordentlich zubießen und auf keinen Fall bis auf den Griff oder den Ringfinger quetschen. Noch mal die Frage:

Ist der Hebelweg ständig weich oder wird er härter nach wiederholter Betätigung (Pumpen)?

bearbeitet von Uli K

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Navy

Ihr habt alle völlig recht und die Dame steht nun eh still, da wie gesagt rin anderes Problem besteht was fshren unmöglich macht.
Klar muss ich mir helfen lassen unter anderem deshalb bin ich ja auch so gern hier :)
Glaube sollte mal paar Berliner hier im Forum finden die mal ein Auge drauf werfen können/wollen.

Pumpen ändern an der Situation leider nichts druckpunkt/druckbereich verändert sich nicht.

Sry das ich den Thread hier belagere.

Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
East
vor 30 Minuten schrieb schmidei:

Wo er Recht hat hat er Recht. Wenn Deine Bremse so schlecht ist, das kein Burnout funktioniert: STEHEN LASSEN!!

Aber sowas von :shocked:

vor 30 Minuten schrieb Uli K:

Es kann schon mal vorkommen, dass man den Hebel mit ordentlich Kraft bis an den Griff ziehen kann. Aber im Betrieb muss das Teil ordentlich zubießen und auf keinen Fall bis auf den Griff oder den Ringfinger quetschen. Noch mal die Frage:

Ist der Hebelweg ständig weich oder wird er härter nach wiederholter Betätigung (Pumpen)?

Das ist auch richtig, im Stand kann ich mit Gewalt auch den Hebel (Pazzo) bis an den Griff ziehen, wenn ich das allerdings während der Fahrt machen würde, dann gäbe es einen Überschlag oder das Vorderrad bleibt stehen und rutscht weg, beides macht mächtig aua. 

bearbeitet von East

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×