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Ludbar

Zylinderlaufbuchsen ausbauen?

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Ludbar

Hallo zusammen,

stelle mich zunächst mal kurz vor:

Bin "Ü 50", seit über 30 Jahren (mit Unterbrechung) Moppedfahrer und neu hier im Forum. Fahre eine xs650, BJ 1982 und seit dem letzten Jahr auch eine gebrauchte Sprint ST, Baujahr 99, Laufleistung jetzt ca. 62.000 km. Da ich an meinem Youngtimer schon lange herumschraube, tue ich das natürlich auch an der Sprint. Ich hoffe, hier den ein oder anderen Tipp zu erhalten, wenn es bei der Sprint um spezielle Probleme geht.

Deshalb gleich meine erste Frage:

Möchte die Ventilschaftdichtungen wechseln (Motor frisst ca. 0,8 l Öl/1000 km und bläut leicht bei Lastwechsel, Einlassventile sind ölglänzend, Auslass noch nicht geprüft, Airbox ist trocken, Zentrifuge ist neu, keine sonstige Leckage, hoffentlich kein Kolbenringverschleiß). Im englischen WHB steht, dass bei der Abnahme des Kopfes auch die Zylinderlaufbuchsen mittels Spezialabzieher ausgebaut und neu abgedichtet werden müssen. Muss das generell gemacht werden oder nur bei "Bedarf", d.h. wenn die Buchsen etwas herauskommen sollten beim Ausbau des Kopfes? Habe den Kopf noch nicht herunter und möchte vorbereitet sein..... Wo kann man im Bedarfsfall den Abzieher ausleihen oder gibt es noch eine andere Möglichkeit die Zylinderlaufbuchsen zu ziehen? Fragen über Fragen.....

Gruß

Ludwig

bearbeitet von Ludbar

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BlackT

Wenn nur der Kopf runter soll, müssen die Laufbuchsen nicht raus. Also zur deiner Frage, nur bei "Bedarf". Für deinen Motor gibt es auch Schaftdichtungen im Zubehör, dann musst du nicht die sackteuren von T kaufen.

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Speedy-q

Muß "BlackT" leider (schon wieder) bedingt widersprechen.

Normalerweise kriegst du die Laufbuchsen nur mit einem Spezialwerkzeug gezogen (hätte ich übrigens da) ... aber eine Garantie, dass der Rotz hinterher dicht ist, wenn du die Laufbuchsen nicht neu dichtest, gibt es nicht. Und es ist mehr als ärgerlich, wenn du nochmal ganz von vorne anfangen musst, weil dir plötzlich das Kühlwasser im Öl steht ...

Tödlich für die Funktion der alten Abdichtung ist auf jeden Fall, die Kurbelwelle zu drehen, wenn der Kopf unten ist ...

BlackT hat aber recht .... "normalerweise" gehts auch ohne .... manchmal aber auch nicht :blush:

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BlackT

Und wo hast du jetzt widersprochen, bzw. was habe ich anders behauptet :unsure::laugh:

Normalerweise kriegst du die Laufbuchsen nur mit einem Spezialwerkzeug gezogen (hätte ich übrigens da) ...

Naja, ich hab meine LB bisher immer ohne das Spezialwerkzeug heraus bekommen. Allerings war da das KW-Gehäuse auch auf und so kann man wunderbar von unten mit einem Stück Hartholz die Dinger raus klopfen :top:

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Ludbar

Das ging ja schnell, vielen Dank! Hatte mir schon gedacht, dass das wieder "Radio Eriwan" ist, nach dem Motto "im Prinzip ja, aber....". Also wahrscheinlich Risiko gehen, zumal ich das Abziehwerkzeug nicht habe. Dank auch für den Tipp mit der Kurbelwelle, ist einleuchtend.

Noch eine Frage an BlackT: Wo finde ich das "Zubehör"? Habe mir schon einen Wolf gesucht, aber keine passenden Schaftdichtungen gefunden. Die Originalen von Triumph für über 8 EUR pro Stück plus Märchensteuer find ich auch zu happig. Die, die ich im Netz günstiger finden konnte, waren für 4 mm-Schäfte. Ich brauche aber die für 5 mm, wie ich mittlerweile herausgefunden habe.

Gruß

Ludwig

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BlackT

"Manni" oder "starfighter1967" fragen.

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Triplemania

.....Also wahrscheinlich Risiko gehen, zumal ich das Abziehwerkzeug nicht habe. ....

Warum das? Guck doch mal in die FAQ.

Ein Member hat das Spezialwerkzeug schon durch ein geniales Selbstbauwerkzeug ersetzt, dass ohne großen Aufwand nachzubauen sein sollte.

:flowers:

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Ludbar

aaah... genial, hatte ich noch nicht gesehen. Irgendetwas in dieser Richtung hatte ich zwar schon angedacht, aber der Tennisball ist super.

Letzte Frage: Muss ich mit Schwierigkeiten beim Wiedereinfädeln der Hülsen über die Kolben rechnen? Ist da was zu beachten?

Gruß

Ludwig

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Speedy-q

Nein, da Buchsen einzeln sind, ist es vergleichweise einfach. Bei einem luftgekühlten Vierzylinder mit durchgehender Zylinderbank ist das ne ganz andere Nummer. :sick:

Es empfiehlt sich aber, die nach und nach eigebauten Buchsen sofort von oben zu sichern, damit die Dichtpampe nicht -zig mal aus dem Sitz gezogen wird. Denn du musst die Kurbelwelle ja jedesmal drehen, damit du besser an den nächsten Kolben kommst.

(einfach große Unterlegscheiben in die Schraubenlöcher der Kopfschrauben drehen)

Danach Kopf zügig wieder aufsetzen und verschrauben. Vorsicht: Es kann frickelig sein, den Kopf bei eingebautem Motor aufzusetzen ...geht aber (ach so "Sprint" ...hmmm, da weiß ich gar nicht, wie der Rahmen im Kopfbereich aufgebaut ist )

Originalwerkzeug zum Buchsen ziehen kann ich dir leihen (für die Portokosten) :flowers:

bearbeitet von Speedy-q

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Triple/one

Servus

Da ich auch demnächst meinen Kopf abnehmen will und zum Planen gebe, was meint Ihr. Soll ich gleich die Buchsen ziehen und dann die Kolbenringe mit wechseln, oder nur den Kopf machen und alles andere so lassen.

Es ist zwar ein 1050er Motor, aber im Grunde ja gleich.

Der Motor hat ca. 40.000 km drauf und den Kopf will ich runtermachen, weil ich Ölverbrauch habe und auch etwas Wasser im Öl war. Die Ventielschaftdichtungen, scheinen Dicht zu sein. Zumindest sehe ich kein Öl an den Ventielen.

Motor ist ausgebaut und steht im Keller. Zeit hab ich auch, weil ein zweiter Motor in der Speedy gerade läuft. Anfangs wollte ich den Motor komplett zerlegen, aber ich trau mich nicht, alles zu zerlegen.

Hab das an einem dritten Testmotor mit Kurbelwellenschaden schon probiert. Aber ich krieg das Gehäuse nicht auseinander und da sind so viele Teile. Das krieg ich nicht mehr zusammen. Zumindest nicht richtig.

Deshalb lasse ich das Getriebe und Kurbelwelle lieber zusammen und mache das nur so.

Grüßle

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Speedy-q

Nur die Ringe erneuern ist wenig empfehlenswert .... da die Laufbuchsen bereits eingelaufen sind, würden neue Ringe sehr lange brauchen, bis sie sich angepasst haben .... Eventuell würde die Kiste mehr ÖL brauchen, als vorher. Der Honschliff hat schon seinen Sinn.

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Ludbar

... doch noch eine Frage: Welches Dichtmittel nimmt man idealerweise zum Einkleben der Laufbuchsen? Ich würde Dirko HT (das rote Zeugs) nehmen. Oder besser Omnivisc? (das grüne)

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Ludbar

Nein, da Buchsen einzeln sind, ist es vergleichweise einfach. Bei einem luftgekühlten Vierzylinder mit durchgehender Zylinderbank ist das ne ganz andere Nummer. :sick:

Es empfiehlt sich aber, die nach und nach eigebauten Buchsen sofort von oben zu sichern, damit die Dichtpampe nicht -zig mal aus dem Sitz gezogen wird. Denn du musst die Kurbelwelle ja jedesmal drehen, damit du besser an den nächsten Kolben kommst.

(einfach große Unterlegscheiben in die Schraubenlöcher der Kopfschrauben drehen)

Danach Kopf zügig wieder aufsetzen und verschrauben. Vorsicht: Es kann frickelig sein, den Kopf bei eingebautem Motor aufzusetzen ...geht aber (ach so "Sprint" ...hmmm, da weiß ich gar nicht, wie der Rahmen im Kopfbereich aufgebaut ist )

Originalwerkzeug zum Buchsen ziehen kann ich dir leihen (für die Portokosten) :flowers:

Erstmal vielen Dank für das Angebot. Evtl. komme ich darauf zurück. Platz zum Ein- und Ausbau des Kopfes auch bei eingebautem Motor ist vorhanden

Nach Rücksprache mit einer Triumph-Werktstatt in der Nähe gehe ich aber erstmal nicht an die Laufbuchsen heran, sondern bau den Kopf möglichst vorsichtig aus und ein und verändere zwischendurch nichts (Kurbelwelle drehen etc.).

Die Abdichtung der Buchsen kann wohl leichter schiefgehen und dann verbraucht die Maschine erst recht Öl und alles muss wieder raus. Deshalb rät die Werkstatt, da möglichst nicht ran zu gehen.

Gruß

Ludwig

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Speedy-q

Wieso soll sie denn mehr Öl verbrauchen :confused:

Wenn die Laufbuchsen unten nicht dicht sitzen, läuft dir nur das Kühlwasser weg.... Insofern bekommst du sogar MEHR Flüssigkeit in der Ölwanne ...allerdings ist das kein sehr erstrebenswerter Zustand :innocent:

Die Phantasie mancher Werkstätten ist schier grenzenlos. Ich könnte mir höchsten vorstellen, dass die meinten, dass die Laufbuchsen hinterher minimal anders sitzen und die Kolben sich daher neu einlaufen müssen .... Theoretisch nicht total verkehrt ... aber praktisch ... hmmmm .... :confused:

Habs dreimal durch .... aber meine Motoren haben nie Öl gebraucht.....

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BlackT

Da muss ich dem Speedy-Q(uerulanten) ausnahmsweise mal zustimmen :gash:

Wieso soll sie denn mehr Öl verbrauchen :confused:

Denn das hab ich mich auch gefragt :unsure:

Die Phantasie mancher Werkstätten ist schier grenzenlos.

Leider nur die Phantasie und nicht das Fachwissen. Ich frag mich immer (nein, nicht wirklich), wie so Geld zu verdienen ist. Ich glaube, nein weiß, ich mache leider den falschen Job :cry: bearbeitet von BlackT

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crazy horse

Und warum änderst du das nicht?

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BlackT

Bequemlichkeit bei entsprechendem monatlichem Schmerzensgeld :gash:

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crazy horse

Ok, das ist ein Argument :flowers:

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Speedy-q

@ BlackT

"Da muss ich dem Speedy-Q(uerulanten) ausnahmsweise mal zustimmen :gash:"

Ich wusste, dass wir noch Freunde werden ..... :cheers:

Und die Nummer mit dem Schmerzensgeld kommt mir auch bekannt vor :gloriole:

bearbeitet von Speedy-q

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Ludbar

... so Mopped läuft wieder und zwar ohne blauen Qualm. War allerdings nicht wenig Arbeit....: Verkleidungen, Tank, Airbox runter, Kühler ab, Öl ab, rechter Seitendeckel ab, Auspuff ab, Zündkerzen raus, Einspritzbatterie ab, Ventildeckel runter, Ventile kontrolliert, 5 shims ausgetauscht, Nockenwellen raus, Zylinderkopf runter, Ventile ausgebaut, Ventilschaftdichtungen erneuert, Ventile neu eingeschliffen, Ventile eingebaut......... Spannende Frage: Zylinderlaufbuchsen ziehen oder nicht? Lt. Werktstatthandbuch unbedingt notwendig, lt. Triumph-Werkstatt: "nicht unbedingt, wenn die Kurbelwelle nicht bewegt wird". Also 2 Fragen, 5 Antworten. Angesichts der Tatsache, dass ich das Spezialwerkzeug besorgt hatte (Danke Speedy-q) und mir ausgemalt hatte, wie ärgerlich spätere Undichtigkeiten nach Zusammenbau ohne Neuabdichtung der Buchsen sein würden, habe ich die Buchsen gezogen. Auf den überschaubaren Mehraufwand kam es mir jetzt auch nicht mehr an. Im Nachhinein bin ich ganz froh, da die oberen beiden Kolbenringe aller Kolben verschoben waren (Ringlücken übereinander) und ich dies vorsichtig korrigieren konnte (ob das was bringt, weiß ich aber nicht). Darüber hinaus konnte ich mich vergewissern, dass das Tragbild der Zylinderwände i.O. ist, bis auf kleinere "Schmunzel"-Laufspuren im linken Zylinder. Das Abdichten und vorsichtige Einfädeln der Buchsen war dann auch ziemlich easy. Danach alles wieder zusammenbauen, neue Kopfdichtung natürlich. Etwas trickreich war der Einbau der Steuerkette, da die Nockenwellen durch das Zurückfedern der Ventile ein wenig mit Schraubenschlüssel "auf Spannung" gehalten werden mußten, um die Kette korrekt auflegen zu können (man braucht drei Hände). Dafür habe ich 4 Anläufe gebraucht. Dabei muss jedesmal der Spanner wieder ausgebaut und "auf null" zurückgesetzt werden, hätte man besser lösen können. Bei der Gelegenheit kleinere Schäden (fehlende Passhülse in einer Nockenwellenbrücke, abvibrierter unterer Auspuffhalter angeschweißt) beseitigt. Dann "roll out". Anlasser, drei Umdrehungen, läuft rund und ist dicht. Eine ausgiebigere Probefahrt konnte ich bei dem besch. Wetter allerdings noch nicht machen.

Also zur Ausgangsfrage: Ich würde die Buchsen in jedem Fall ziehen, es sei denn man hat die Einstellung "no risk, no fun" oder noch eine Ersatzkopfdichtung und genügend Zeit zum Schrauben.

Gruß
Ludwig

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Speedy-q

Kolbenringe drehen sich im Betrieb ständig .... (ausser beim Zweitakter) ...

Es ist also nicht zielführend, die genau auszurichten ... ich hätte es trotzdem auch gemacht :innocent:

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Ludbar

Das mit den Kolbenringen ist auch so ein "Jehova"-Thema. Beim Zweitakter sind die Ringe mittels Stift fixiert, damit die offenen Enden nicht an den Ein-Auslässen der Membran bzw. Schlitzsteuerung in der Zylinderwand hängenbleiben. Beim 4-Takter dürfen bzw. sollen sich die Ringe lustig drehen. Die einschlägigen Werkstattbücher (auch im WHB Triumph) schreiben allerdings beim Kolbeneinbau bestimmte Ringstellungen vor. Warum das so sein soll, ist aber ziemlich diffus. Keine Erklärung dafür hat mich bisher überzeugt. Auf jeden Fall beruhigt es das Gewissen... :giggle:

bearbeitet von Ludbar

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sf848

Hi, 

ich wollte das Thema nochmal aufgreifen da ich gerade den Motor meiner Tiger 900 revidiere. Der eingebaute hat 80.000 runter und ich habe einen gebrauchten mit 40.000 bekommen, dort will ich jetzt Zylinderkopf, Kolben und Laufbuchsen tauschen.

bzgl der Laufbuchsen ziehen habe ich im FAQ leider nichts zu dem Spezialwerkzeug gefunden und wollte nochmal nachfragen ob vlt. jmd den Link dazu posten könnte?

Grüße , Florian

bearbeitet von sf848

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starfighter1967

was möchtest dazu wissen? Schaut so aus und kannst bei mir leihweise bekommen:

 

 

1000349-7-2.jpg

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tgessner
vor 3 Stunden schrieb sf848:

Hi, 

ich wollte das Thema nochmal aufgreifen da ich gerade den Motor meiner Tiger 900 revidiere. Der eingebaute hat 80.000 runter und ich habe einen gebrauchten mit 40.000 bekommen, dort will ich jetzt Zylinderkopf, Kolben und Laufbuchsen tauschen.

bzgl der Laufbuchsen ziehen habe ich im FAQ leider nichts zu dem Spezialwerkzeug gefunden und wollte nochmal nachfragen ob vlt. jmd den Link dazu posten könnte?

Grüße , Florian

Hallo Florian,

bevor Du die Laufbuchsen ziehst: Bei meinem Ersatzmotor waren die auch nach 50kkm wie neu. Daher mein Tip:

1. Nach dem Ausbau des Kopf die Kurbelwelle nicht drehen, dann bleiben auch die Buchsen drin und die Abdichtung (vom Werk aus in meinem Fall eher wenig abgedichtet - hielt aber) bleibt erhalten. Sind die Laufbuchsen in Ordnung, sparst Du Dir eine Menge Arbeit.

2. Wenn Du doch der Meinung bist, Du müsstest die Buchsen tauschen (und die Kolbenringe), dann probiere erst, ob sich die Buchsen nicht von allein mit den Kolben nach oben gehen. Das tun sie oft und in dem Fall brauchst Du das Werkzeug nicht.

3. Einbau mit Omnivisc 1050

Solltest Du das Werkzeug brauchen, kann ich es Dir leihen. Dann bitte PN.

Gruß

Thomas

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