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Geschrieben

ich glaube Du verwechslest da was: Die Teilung ist nicht die gleiche, die Teilung definiert die "innere Weite" und nicht den Abstand der Bolzen. Dh. quasi die Rollenlänge zwischen den Laschen.

ne, ausnahmsweise verwechsel ich da mal nix :flowers:

die 5 ist der hinweis auf die kettenteilung und die beiden ziffern danach verweisen auf die kettenbreite.

gugsdu

gruß

jürgen

Geschrieben

tja dann würde ich mal sagen die Tabelle ist falsch. Fakt ist das die Teilung die innere Weite angibt und die ist unterschiedlich, definitiv. Ist auch daran zu erkenenn das d+zb. die Kettenräder unterschiedliche Breite haben und genau auch deswegen zb ein 530 Ritzel abgedreht wurde um auf eine 520er Teilung zu kommen

Geschrieben (bearbeitet)

upps , ich habe schwachsinn geschrieben. Die Teilung ist natürlich gleich, nur die inner breite unterscheidet sich. Sorry. Sollte nur ausgeschlafen posten

520 und 530 ist ja nicht die Teiliung sondern einfach nur die Norm, das verwechsle ich gerne mal.... :blush:

Bearbeitet von starfighter1967
Geschrieben

Die Japaner sind schuld.

Beispiel:

530 ist die Japanische Bezeichung für die Kettengröße. Hinter dieser Bezeichung verbergen sich u.a. die zugeordneten Maße für Teilung (5/8") und Rollenbreite (3/8").

Aber lest selbst, ihr seid alle schon groß.

http://www.enuma.de/wcms/ftp//e/enuma.de/uploads/kabs_02__016_028__technische-daten_2011-12-10.pdf

Geschrieben

Teilung von 520 - 525 und 530 Kette ist tatsächlich identisch - der Querschnitt der Laschen aber nicht!.

Die Ketten haben auch die gleiche Zollbezeichnung bzgl. Teilung nämlich 5/8" (15,875mm) aber eben unterschiedliche Breiten nämlich 1/4" (= 520 : 6,25mm) 5/16" (= 525: 7,85mm) und 3/8"(=530=9,4mm)

Lassen wir die 525 mal aussen vor (keine Ahnung was das soll?! - allein schon das MAss: 5/16" :laugh: alles klae, oder? :innocent:)) und beschränken uns auf Enuma SRX dann hat die 520 2,2mm dicke Laschen, die 530iger 2,4mm dicke Laschen. Also verständlich dass die 530 mit 9% mehr Querschnitt etwa 5% mehr Zugbelastung standhält ich vermute mal eigentlich eher noch mehr und deshalb auch länger hält!)

Wo die Kette jetzt verschleisst und warum ist wohl eine Wissenschaft für sich (Längung der Glieder oder Verschleiss in den Gelenken) auf alle Fälle bin ich davon überzeugt, dass der Verschleiß eines Kettensatzes immer von der Kette und nie von den Ritzeln ausgeht, die Reibung zwischen Kette und ritzel ist auch vernachlässigbar da ja kaum Bewegung stattfindet.

Die Kette längt sich über die Lebensdauer, die Teilung stimmt also nicht mehr, die Ritzel müssen mitgehen und da sich die Zähnezahl auf gleichem Umfang nicht schlagartig verändern kann müssen die Zähne selbst schmaler werden was aber auch nur so halb klappt und bereits der Anfang vom Ende ist.

Mit einer guten Kette hält ein Alukettenblatt genauso lange wie ein Stahlblatt oder umgekehrt...: auch ein Stahlkettenblatt oder Sprox, Nylon oder was auch immer ist mit einer schlechten Kette ratzfatz am Ende. Deshalb sehe ich auch die Notwendigkeit einen verschlissenen Kettensatz komplett zu tauschen oder gemeinsam bis zum bitteren Ende zu fahren.

Geschrieben

Und was bräuchte man nun wirklich für ne T595?hüstel

Reicht da ne 520er?

Geschrieben

Und was bräuchte man nun wirklich für ne T595?hüstel

Reicht da ne 520er?

Mir schon. Und ich fahre sogar den 1050er-Motor im alten Fahrgestell.

Geschrieben (bearbeitet)

Nö - für dich net...
Nimm lieber ne richtig fette 530iger, die reicht!

Kannst aber auch durchaus mal ne 532, 630 oder 632iger probieren... - die sollten noch länger halten! :nod:

Mal im Ernst: es gibt 9 Kettengrössen für Motorräder:

3 kleinere (415, 420 und 428) dann 520 - 525 und 530 und drei grössere (532; 630 und 632)

die kleineren sind wohl für kleine Hubräume (also 100; 250 und 500) - dann bewegen wir uns in der Größe zwischen 600 und 1000cm für die 520...530) darüber geht es dann in Richtung Bigbike im wirklichen Sinne!

Was die Speedy will ist letztendlich Geschmacksache und eine Frage was du wofür willst - die Seriengröße der Kette (530) ist nicht so verkehrt!

Andererseits haben sowohl S1000RR als auch Duke 1290 serienmässige ne 525er Kette... - obs dann nicht auch doch ne 520iger für die Speedy tut??!! :wink:

Bearbeitet von Mattol
Geschrieben (bearbeitet)

Mir bei ner 08-er reicht die 520er auch, mit Arrow-Lowboy und entsprechendem Map, ist also schon ganz kräfitig, die Kleine.

Bearbeitet von schmidei
Geschrieben

Spielt da die Übersetzung eigentlich auch ne Rolle?

Weil ja ...je kürzer desto mehr Zug. Oder seh ich des falsch?

Geschrieben

Spielt da die Übersetzung eigentlich auch ne Rolle?

Weil ja ...je kürzer desto mehr Zug. Oder seh ich des falsch?

Ändert aber nix an den Tangentialkräften am Ritzel (=Kettenkraft), solange das Ritzel gleich groß bleibt. Es zieht dann ja nur besser, weil die gleiche Kettenkraft hinten dann auf einem größeren Radius kommt und somit das Moment am Hinterrad größer wird.

Kettenkraft = DrehmomentGetriebeausgang/RadiusRitzel

Fazit:

Bei kleinerem Ritzel und gleich großem Kettenrad: Ja.

Bei gleich großem Ritzel und größerem Kettenrad: Nein.

Geschrieben

Dankschee

Geschrieben

Teilung von 520 - 525 und 530 Kette ist tatsächlich identisch - der Querschnitt der Laschen aber nicht!.

Die Ketten haben auch die gleiche Zollbezeichnung bzgl. Teilung nämlich 5/8" (15,875mm) aber eben unterschiedliche Breiten nämlich 1/4" (= 520 : 6,25mm) 5/16" (= 525: 7,85mm) und 3/8"(=530=9,4mm)

Lassen wir die 525 mal aussen vor (keine Ahnung was das soll?! - allein schon das MAss: 5/16" :laugh: alles klae, oder? :innocent:)) und beschränken uns auf Enuma SRX dann hat die 520 2,2mm dicke Laschen, die 530iger 2,4mm dicke Laschen. Also verständlich dass die 530 mit 9% mehr Querschnitt etwa 5% mehr Zugbelastung standhält ich vermute mal eigentlich eher noch mehr und deshalb auch länger hält!)

Wo die Kette jetzt verschleisst und warum ist wohl eine Wissenschaft für sich (Längung der Glieder oder Verschleiss in den Gelenken) auf alle Fälle bin ich davon überzeugt, dass der Verschleiß eines Kettensatzes immer von der Kette und nie von den Ritzeln ausgeht, die Reibung zwischen Kette und ritzel ist auch vernachlässigbar da ja kaum Bewegung stattfindet.

Die Kette längt sich über die Lebensdauer, die Teilung stimmt also nicht mehr, die Ritzel müssen mitgehen und da sich die Zähnezahl auf gleichem Umfang nicht schlagartig verändern kann müssen die Zähne selbst schmaler werden was aber auch nur so halb klappt und bereits der Anfang vom Ende ist.

Mit einer guten Kette hält ein Alukettenblatt genauso lange wie ein Stahlblatt oder umgekehrt...: auch ein Stahlkettenblatt oder Sprox, Nylon oder was auch immer ist mit einer schlechten Kette ratzfatz am Ende. Deshalb sehe ich auch die Notwendigkeit einen verschlissenen Kettensatz komplett zu tauschen oder gemeinsam bis zum bitteren Ende zu fahren.

ok,

die unerschiedliche laschendicke erklärt dann auch die unterschiedlichen zugfestigkeiten und ggf auch die unterschiedlichen lebenserwartungen.

kann ich bestätigen:

erst mit der längung der kette beginnt der kettenrad/ritzel-verschleiß. zumindest im strassenbetrieb.

gruß

jürgen

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