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Fahrwerkseinstellung Speed Triple RS (R)


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Hallo Ihr Lieben,

mich würde mal interessieren wie Ihr euer Fahrwerk eingestellt habt.

Die Grundkenntnisse habe ich mir via Videos und Motorradonline etc. angeeignet. (Soweit möglich 😊)

Federvorspannung ist ja auch nicht so komplex, wenn man messen kann. Zug- und Druck-Stufe ist ja schon etwas schwieriger.

Ich hatte auch mal in der Facebook-Gruppe gefragt, hoffe hier aber auf ein mehr Antworten.

Momentan teste ich folgende Einstellungen:

Negativfederweg vorne 42 mm, von komplett geöffnet 8 Umdrehungen im Uhrzeigersinn geschlossen.

Negativfederweg hinten 38mm

Zug/Druck-Stufe vorne und hinte  auf Sport, laut Handbuch.

Wiege Fahrfertig 105kg 

Würde mich über ein paar Antworten, Tipps etc. sehr freuen! 

Wünsche Euch gute Fahrt und viel Gesundheit! 

Gruß 

Daniel :pro:

 

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Ich wiege ungefähr das gleiche und habe die 9er Federn gegen 10er getauscht, die 9er sind für 85kg fahrwertig.

Jedesmal beim bremsen ging die Gabel bis zum hydrolock runter.

Jetzt passt es

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Das Thema interessiert mich auch. Die R müsste ja die Gleiche Geometrie und das gleiche Fahrwerk haben...

Wiege nur unwesentlich weniger (ca 103 mit Leder, vllt 101 mit Textil). 

Habe da kaum Ahnung von. Die folgenden Einstellungen sollten einen Kompromiss zwischen Sport und Road sein. So sind die Werte ungefähr mittig zwischen den Empfehlungen (Road-Sport) des Handbuchs.

Die Vorspannung habe ich nicht verstellt. Serie ist 8,5 Umdrehungen aufgeschraubt vorn. Ich bin mit der Positionierung des Moppeds (also die Lage Front zu Heck) soweit zufrieden.

Vorne Zugstufendämpfung: 14 Klicks
Vorne Druckstufendämpfung: 17 Klicks

Hinten Zugstufendämpfung: 12 Klicks
Hinten Druckstufendämpfung: 17 Klicks

jeweils aus eingeschraubter Stellung (also nach links).

Meinen Fahrstil würde ich als "sportlich rund" bezeichnen. Versuche eine flotte (hinterschneidende) Linie zusammen zu kriegen.

Meine Erfahrung dabei: Vorne sehr angenehm, ohne schwammig zu werden. Bei Gefahrenbremsungen geht die Gabel nur wenig runter. Bei kräftigen aber gleichmäßigen Bremsungen etwas mehr. Auf schlechtem Untergrund verspüre ich kaum Unruhe. Bin damit sehr zufrieden. 
Hinten werden Wellen sehr gut ausgeglichen. Es kommt keine Unruhe ins Fahrwerk. Allerdings werden sehr kurze Schläge teils schmerzhaft weitergeleitet. Das nehme ich momentan noch in Kauf, da es schon ein richtiges Schlagloch oder einen Fahrbahnversatz dafür braucht. Wenn es dazu kommt, fluche ich halt kurz den Schmerz weg unterm Helm.

Wenn es etwas Hilft: Reifen bis letzte Saison Metzeler M7RR und momentan Conti RA3. Der Unterschied ist marginal.

DLzG

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Vielen Dank schon Mal für die Antworten!

Ich würde erst Mal gucken, ob die momentanen Einstellmöglichkeiten reichen, bevor ich die Feder wechsle.

Aber danke für den Tipp! 👍👍

Vielleicht probiere ich auch mal so ein Zwischending Road-Sport. 

Momentan finde ich es gut, dass die Machine nicht versetzt bei Straßenunebenheiten, allerdings ist es manchmal schon etwas hart.

Muss dazu sagen, dass ich momentan noch den Angel GT fahre, der jetzt nicht die beste Eigendämpfung hat. 

Denke der CRA3 wird da schon was wegbügeln.

 

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Das Problem ist, das die Federn hinten und vorne zu weich sind bei deinem Gewicht.

Daher macht man die Druckstufe zu, um das fzg überhaupt oben zu halten.

Durch den federwechsel bleibt die triple nun auf ihrer eingestellten höhe und die Druckstufe kann nun endlich das tun, wozu sie da ist.

Fährt sich deutlich besser für mich.

Ich kann dir mal den Abstand des hydrolock an der öhlins geben über gabelfuss,  dann machst du dort ne Markierung hin und bindest oben drüber nen Kabelbinder, dann siehst du, wie weit die Gabel beim normalen Bremsen eintaucht bei dir.

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Japp, dann kommt der Block..bei öhlins sehr weich und kaum spürbar

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O.k. werde ich nach der nächsten Ausfahrt kontrollieren.

Du hast vorne und hinten die Federn gewechselt? 

Vielen Dank schon Mal für den Tipp :top:

 

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Muss ich mal schauen wenn ich beim nächsten mal fahre. 
gestern gewaschen somit Dreck und „Markierung“ weg. 

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vor 9 Minuten schrieb Nick Rivers:

O.k. werde ich nach der nächsten Ausfahrt kontrollieren.

Du hast vorne und hinten die Federn gewechselt? 

Vielen Dank schon Mal für den Tipp :top:

 

Ja, hinten ist auch ne andere drin,  die kriegt man aber recht günstig in der Bucht. Muss man mal die Augen aufhalten.

Habe hinten auch selber gewechselt,  braucht man aber nen Federspanner für.

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O.k. selber machen wird etwas schwierig, Maschine steht in einem Fahhhradkeller in der Tiefgarage.

Bin froh, wenn die so schon keiner meckert, wenn ich immer Schraube.

Habe aber gerade Mal ZSO in Leverkusen angeschrieben, hier habe ich vor 10 Jahren mal einer Tiger 800 gekauft und auch das Fahrwerk anpassen lassen. Weiß nur nicht ob so was da noch gemacht wird. 

Gleich gehe ich Mal messen.

Achso, hattest die Feder vorne komplett gespannt und bist bis zum Hydrolock gekommen? 

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Mit der vorspannung stellst du nur den negativfederweg ein.

Du änderst damit nicht die Federrate.

 

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Da gebe ich dir recht. Aber, wenn ich die Federvorspannung erhöhe (unter einbehalt der Vorgabe N1: 25mm - max 35mm, N2: 35 - 45mm, vorne), verhindere ich aber doch auch ein zu tiefes einsinken.Wenn ich die Werte nicht einhalten kann, muss die Federrate angepasst werden.:confused:

Oder habe ich das falsch verstanden? 🤔

 

 

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Gibt es eigentlich eine gute Seite im Web, die das ganze mit der Fahrwerkseinstellung so erklärt, dass es jeder versteht und man sein Fahrwerk so selbst ganz gut auf seine Bedürfnisse einstellen kann. Ich hab ehrlich gesagt wenig Ahnung davon, die R ist meine erstes Moped, wo man da wirklich richtig was machen kann. Ich bin auch ganz zufrieden so wie es ist, ausser auf schlechten Strassen, da habe ich schon sehr schmerzhafte Schläge in meinen Rücken hinnehmen müssen. Wenn ich es richtig sehe ist meine Feder hinten aber schon ganz offen und so kann ich da nicht mehr so viel machen, ausser eine andere (laienhaft gesprochen) weichere Feder einbauen lassen... oder?

Danke und Gruss

Lancelot

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Du musst die Werte einhalten können mit vollem Gewicht

Sprich dein Kombi, Helm Stiefel,  da kann man ruhig mal 12kg mehr drauf packen.

Dann hast du das statische Gewicht.

Kommst du beim abbremsen an den hydrolock, reicht halt die Feder nicht aus.

Wenn man mal die motogp in Zeitlupe schaut, sieht man, dass die Gabeln fast den ganzen Federweg nutzen, aber eben nur fast und trotzdem noch feinfühlig agieren, ohne auf Block zu sein.

 

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Danke Daniel!

 Es ist wohl wie ich es befürchtet habe, ich bräuchte eine andere Feder mit einer geringeren Federrate... Ich wiege mit Klamotten ca. 85 Kilo, dann kommt noch mein Tankrucksack mit etwas Werkzeug und was zum trinken, der hat auch nochmal 2-3 kg... da federt hinten nicht viel ein, muss es aber nochmal genauer messen. Ich glaube ich suche mir aber einen Fahrwerksspezialisten der das mit mir zusammen macht. Alleine geht das eh kaum...

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vor 6 Stunden schrieb matthiash:

13,5mm über Gabelfuss

IMG_26042020_084447_(1280_x_1024_pixel).jpg

Hallo Matthiash,

Ich war gerade mal messen. Hatte beim letzten Mal die Gabel gereinigt und ein wenig die Simmerringe geölt, daher sieht man recht gut den tiefsten Punkt. 

Bin bei 22mm. Würde dann ja heißen ich hätte noch was Platz, richtig? 

Bzw. Müsste ich mal gucken, wenn ich das Fahrwerk "weicher" Stelle, ob der Punkt weiter runter wandern?

Danke für deine Hilfe! Finde ich super! 👍👍

@Lancelot mit einer 2.Person kann man finde ich schon die Messungen etc. wie in den Berichten vornehmen und mal gucken. Das Messen hört sich komplizierter an, als es ist. 😉

Das Einstellen geht dann auch. Aber ich lerne ja gerade auch hier dazu 👍

Gruß 

Daniel 

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Wichtig ist erstmal eben der korrekte negativfederweg

Ich gab mich heute mal dran gemacht, zu messen, wollte ich eigentlich schon lang

Geht am besten zu zweit.

Man sucht sich zwei Punkte an der Gabel und misst wie folgt

Komplett ausgefedert

Fahrzeug gerade stehend ohne Fahrer

Mit Fahrer.

Bei mir kam dann folgendes raus

Ausgefedert 13,3cm

Gerade 10,3cm

Fahrer 9,5cm

 

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Was bei den ganzen Werten und der wissenschaftlichen Abmesserei gerne vergessen wird: Eine Feder wird durch Vorspannung nicht härter, aber unsensibler. Ist sie zu schwach und stark vorgespannt, dann ist sie hart und unbequem auf kleinen Straßenschäden und Kanaldeckeln, rauscht bei größeren Wellen aber trotzdem bis zum Anschlag durch den Federweg.

An meiner Enduro-Alltagsschlampe fahre ich deshalb eine für mein Gewicht grenzwertig starke Feder, aber mit so gut wie keiner Vorspannung (gerade soviel, dass die Feder nicht rattert). Damit habe ich das weiche Anfangs-Ansprechverhalten der Feder, das richtige Niveau und durch die progressive Hebelumlenkung die gleichen Reserven wie mit Vorspannung - allerdings mit Komfort statt ohne. Und wenn ich meine Frau oder eine meiner Töchter mitnehme drehe ich nur die Druckstufe zwei Klicks härter.

Dazu kommt die Progression der Umlenkung: Setzt sich ein Fahrwerk mit Fahrer zu weit, so ist es ständig im progressiven Bereich der Federung; auch hier leidet die Sensibilität - was durch eine weit vorgespannte Feder noch schlimmer wird. Mit der richtigen Feder steht die Maschine schön hoch im Federweg, bietet ein sahniges Ansprechverhalten auf kleine Löcher, Wellen etc. und hat bei Kompression die nötigen Reserven. Mit der Dämpfung stellt man dann den Rest auf die persönlichen Vorlieben ein. Ohne die passende Feder bleibt das aber Kompromiss-Flickwerk, das nie so recht befriedigen wird.

Das geschilderte Prinzip ist auf jedes Zweirad - vom MTB bis zur Gold Wing - anwendbar.

Edited by el capitan
Ergänzung
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Werde mich die nächsten Tage auch mal damit beschäftigen. Heute gefahren allein bei Schlaglöchern oder Bodenwellen alles ok. Dann mit meiner Frau zusammen, sie wiegt 52kg. Bodenwellen war alles etwas schwammig und Schlaglöcher haben wir beide ordentlich quittiert bekommen. 
Haben dann mal ausprobiert beim Recht starken Abbremsen ohne Abstützen am Tank wie weit die Gabel eintaucht. Lag bei 2,1cm, also dürfte die nicht komplett durchgeschlagen sein wenn ich das hier jetzt alles richtig verstanden habe. 

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Habe gestern die Negativfederwege gemessen. Ohne Ausrüstung sind es vorne 45mm und hinten 47mm 

Ich glaube da muss ich noch was nachstellen. Ich wiege 90kg und dann halt noch Ausrüstung dazu. Vielleicht hat der Vorbesitzer da etwas verstellt. 
 

habe dann die Zug und Druckstufen anders eingestellt. Erst wie es eingestellt war gefahren, dann die Einstellungen von maexchen probiert. War schon komplett anders als vorher. Bin dann auf die Sport  Einstellungen gegangen, da die Werte annähernd sind für „Fahrer und Beifahrer“

Ist alles noch ungewohnt und ich bin alleine gefahren aber ich lasse das jetzt erstmal so. 
Eingestellt vom Vorbesitzer war

vorn Zugst. 18, Druckst. 18

hinten Zugst. 18, Druckst. 21

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Hallo Tins,

Ich habe vorne jetzt 11 Umdrehungen vorgespannt (ca. 15 1/4 sind möglich).

Komme vorne jetzt auf 40mm.

Hatte am Dienstag auch ein langes interessantes Telefonat mir Wilfried von der Firma ZSO. Bin mit Ihm auch noch mal die Schritte durchgegangen zur Federvorapannung. Hier ist soweit alles in Ordnung.

Da es zur Zug und Druck-Stufe keine Empfehlung gibt, da ja jeder ein anderes Popometer hat, wurde mir empfohlen eine möglichst leere Straße, abseits von Häusern, mit nicht zu gutem Belag zu suchen. Hier dann nacheinander Zug und Druckstufe jeweils komplett auf und zu machen um dann erst mal zu merken was überhaupt passiert. Die Strecke dann normal abfahren und nach und nach an die richtige Einstellung rantasten.

@el capitan trifft deine Aussage nicht nur bei progressiven Federn zu? Bei linearen Federn wie bei der RS bleibt die Federhärte doch gleich. 

Gruß 

Daniel 

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vor 6 Stunden schrieb Tins:

Habe gestern die Negativfederwege gemessen. Ohne Ausrüstung sind es vorne 45mm und hinten 47mm 

 

Bissel viel

Vorne solltest du bei 35-40mm sein

Hinten bei 35mm

Jeweils mit Belastung.

Ohne Last vorn 25mm

Hinten 10-15mm

 

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