So, Mettwurst liegt in der Kühlung. Weitere Tests mit dem Standrohr habe ich abgesagt, weil technisch unsinnig. Da ich es nicht plastisch verformen möchte, macht eine Belastung in Einspannung mit Messung der Auslenkung keinen Sinn.
Das Elastizitätsmodul möglicher Stahlsorten ist quasi identisch und ich will zumindest das Chinarohr nicht zerstören.
Gleiches gilt für die Verchromung. Die Schichtstärke ist in der Praxis nicht wirklich relevant. Die Qualität des Chromes in Bezug auf Material, Homogenität der Beschichtung, etc. nur sehr aufwendig und nicht zerstörungsfrei zu beurteilen. Jeder seriöse Test wäre mit Kanonen auf Spatzen schießen. Die Verchromung des Nachbaurohres erstreckt sich gar homogen über das komplette Rohr- beim Triumph Originalteil hat man unteren Teil scheinbar gar nicht in die Galvanik eingetaucht- sollte auf vorherigen Fotos erkennbar sein.
Eine Aussage, die wir aus der Werkstatt heraus allerdings treffen würden; Bei einer Klangprobe ertönt das Chinarohr merkbar heller; in Verbund mit dem höheren Gewicht bei gleicher Wandstärke ein deutlicher Hinweis auf eine härtere Stahlsorte.
Sollten die Asiaten jetzt passende Gleitlager schicken, habe ich null Probleme die Rohre zu montieren und zu fahren.
@Jochen ! Hier kannst Du noch mal sehen, warum ich anfangs dachte, daß Chinarohr sei dünner. An der Kante des hinteren Rezeßes sieht man ganz gut, daß tiefer eingedreht wurde. Die übrige Wandstärke ist aber identisch: