Okliv Geschrieben 9. Januar 2020 report Geschrieben 9. Januar 2020 Hallo Forum, Ein Gabelsevice steht ins Haus. Wo kann ich die Gabelölwiskosität messen lassen? Mein Motorrad hab ich mit modifiziertem Fahrwerk gekauft. Sprich mit anderen Federn und Öl in der Gabel. Das hat gut funtioniert. Ich würde gerne wieder das gleiche Öl einfüllen. Der Vorbesitzer weiß nicht welches. Die Firma die es gemacht hat gibts nicht mehr. ...? Zitieren
The Stig Geschrieben 9. Januar 2020 report Geschrieben 9. Januar 2020 Weißt du welche Federn verbaut waren? Wenn nicht bekannt. würde ich zu einem 10er oder 15er Öl raten. Zitieren
Okliv Geschrieben 9. Januar 2020 Autor report Geschrieben 9. Januar 2020 Keine Ahnung! Lässt sich das im ausgebauten Zustand erkennen? Ich weiß nur dass es dünnflüssiger als das Original sein muß! Zitieren
Okliv Geschrieben 9. Januar 2020 Autor report Geschrieben 9. Januar 2020 Sprich weniger als 10 W. Zitieren
Joe Ka Geschrieben 9. Januar 2020 report Geschrieben 9. Januar 2020 (bearbeitet) Nach der Viskositätsklasse kannst dich nicht direkt richten, die ist bei Gabelöl nämlich nicht genormt und Unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Hier mal ein paar Beispiele: Werte in cSt @ 40°C (Das ist die gemessene Viskosität bei 40°C ... je höher der Wert, um so dickflüssiger) Ravenol (wird auch von Wirth verwendet und als Hausmarke vermarktet) 5W - 20,2 10W - 33 15W - 46 20W - 68 Wilbers 5W - 22,5 7,5W - 33,7 10W - 51 15W - 67,5 20W - 99,4 Showa Suspension Fluid SS-7 - 16,44 SS-8 - 36,47 (Das ist bei der 595n Original drin, hilft wohl beim orientieren) Öhlins Front Fork Fluid #5 - 16,5 #10 - 22 #15 - 30,7 Wilbers ist z.B. recht schnell auf der harten Seite, Öhlins bleibt länger auf der weichen, Ravenol ist im Mittelbereich. Was du auch machen kannst ist zwei Öle mischen, z.B. von Ravenol das 5er & 10er im Verhältnis 1:1 würde ca. 26 cSt @ 40°C ergeben. Wie weit hast denn deine Dämpfung vorne zugedreht? Wenn du da relativ in der Mitte mit Tendenz zu offen bist würde ich was im 30er Bereich nehmen, was quasi Original entspricht. Falls dir dann die gleiche Einstellung wirklich zu hart ist kannst ja die Dämpfung etwas aufdrehen. Nur wenn du sehr Richtung zu bist würde ich höher gehen und was mit 45 aufwärts nehmen, um (evtl. wer weiß was drin ist) etwas mehr in den mittleren Einstellungsbereich zu kommen. Wenn du weit Richtung offen bist würde ich im 20er Bereich oder noch dünner wählen um (evtl. wer weiß was drin ist) mehr in die Mitte zu kommen. Wenn du doch das falsche Öl wählst und du mit dem Einstellbereich nicht mehr hin kommst, ists auch nicht das große Drama nur das Öl nochmal auszukippen und was dünneres oder dickeres einzufüllen, dann weißt ja wo du bist. Mess auch unbedingt das aktuell eingestellte Luftpolster bevor du das Öl auskippst, wenn da schonmal überholt wurde! Bearbeitet 9. Januar 2020 von Joe Ka Zitieren
Okliv Geschrieben 9. Januar 2020 Autor report Geschrieben 9. Januar 2020 Das verwirrt/verunsichert mich jetzt ein wenig! Bis eben bin ich davon ausgegangen ,dass Original 10 w eingefüllt werden sollten. Und ich noch weniger brauche. Und du empfielst jetzt W 30...? Zitieren
Joe Ka Geschrieben 9. Januar 2020 report Geschrieben 9. Januar 2020 (bearbeitet) Nein .. vor 28 Minuten schrieb Joe Ka: Nach der Viskositätsklasse kannst dich nicht direkt richten, die ist bei Gabelöl nämlich nicht genormt und Unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Was ich dir empfehle hängt davon ab wie du deine Dämfpung eingestellt hast .. und die Zahlen, die ich in den Empfehlungen schreibe sind cSt @ 40°C, nicht Viskositätsklassen, weil das mit denen nicht reproduzierbar ist, weil ich ja nicht weiß, welchen Hersteller du kaufst. Zudem .. Mag ja sein das dünneres Öl drin ist - aber das jetzt so zu machen wäre wenig sinnvoll wenn du deine Dämpfung bis Anschlag zugedreht hättest, oder meinst nicht? Bearbeitet 9. Januar 2020 von Joe Ka Zitieren
Joe Ka Geschrieben 9. Januar 2020 report Geschrieben 9. Januar 2020 (bearbeitet) Und Original ist Showa SS-8 drin ... wenn du jetzt Gabelöl von Wilbers kaufst müsstest W7,5 nehmen um ungefähr die gleiche Viskosität zu haben, wenn du Öhlins kaufst wäre ungefähr das gleiche Öl die Klasse W15 und bei Ravenol wäre es W10. Ists jetzt verständlicher? Bearbeitet 9. Januar 2020 von Joe Ka Zitieren
Okliv Geschrieben 9. Januar 2020 Autor report Geschrieben 9. Januar 2020 Ich weiß es nicht! Der Vorbesitzer meines Motorrads hat eine Fahrwerksabstimmung machen lassen,die für mich gut passt, die ich jetzt nicht mit falschem Gabelservice kaputreparieren will. Mechanisch krig ich das hin aber von Fahrwerksabstimmung hab ich keine Ahnung! Zitieren
Okliv Geschrieben 10. Januar 2020 Autor report Geschrieben 10. Januar 2020 Mir bleibt also nichts anders übrig als try and error!? Zitieren
Joe Ka Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 (bearbeitet) Hmmm ... ich würde sagen .. Option A) Lass die Finger davon und schick die Gabel irgendwo hin, wo dir alles gemacht wird. Option B) Ja .. Try & Error Option B1) Blind drauf los ohne Sinn und Verstand, vielleicht hast Glück oder kannst dich mit dem Ergebnis zumindest arrangieren (Dir ist aber klar, dass du zum zerlegen/zusammenbauen sowieso mindestens deine Zugstufe verstellen musst?) Option B2) Lerne dein Fahrwerk einzustellen - indem du heraufindest wie die aktuelle Einstellung ist, wohin du es einstellen kannst und was das bewirkt Dir ist ja wohl klar, dass du eine einstellbare Dämfpung hast? Das beeinflusst ja exakt das gleiche Verhalten wie die Viskosität des Öls. Markiere dir mal die exakte Position der Einstellungsschrauben und dann drehe sie mal ganz raus (und dabei zählen wieviele Umdrehungen du raus, bzw. rein gedreht hast) So, dass du deine aktuelle Einstellung immer wieder reproduzieren kannst - und gleichzeitig herausfindest, wie deine Schräubchen aktuell eingestellt sind. Im Originalen kann man die Schräubchen ca. 2 volle Umdrehungen drehen, um von ganz offen nach ganz zu (oder umgedreht :P) zu kommen. Dann probiere mal ein bisschen rum. Mach mal ne halbe Umdrehung von deiner jetzigen Einstellung auf oder zu. Das theoretisch perfekte Ziel ist, dass sich keine Fahrbahnunebenheiten auf den Rahmen übertragen und sich der Rahmen auch so nicht zusätzlich auf und ab bewegt. Quasi so, dass das Fahrwerk die Unebenheiten der Straße perfekt abbilden kann. Wenn sich dein Lenkkopf zusätzlich auf und ab bewegt ist deine Dämpfung entweder zu hart weil sie nicht schnell genug die Unebenheiten abbilden kann .. oder zu weich, und sie schwingt zu viel nach oder fängt gar an auf und ab zu pumpen. Wenn sie unruhig ist probierst halt mal aus, was passiert wenn du Druck- oder Zugstufe etwas auf oder etwas zu machst. Dreh dazu jeweils maximal eine viertel Umdrehung in eine Richtung - und immer nur Zug- oder Druckstufe (also die zwei unteren Schrauben oder die zwei oberen). Wenn sie in der von dir aktuellen Einstellung perfekt ist, auch gut. Dann weißt du, in welchem Einstellungsbereich du dich befindest. Und dann weißt auch, ob wahrscheinlich eher ein Öl im 30er Bereich (cSt @ 40°, nicht W-Klassen!) Sinn macht, oder ob du zäher oder dünner gehen willst. Anders gehts nicht wenn du keine Möglichkeit hast, herauszufinden was aktuell gemacht ist. Aber seh es von der positiven Seite - lerne dein Motorrad kennen und nutze die Vorteile einer einstellbaren Dämpfung, mit etwas tüfteln und Willen und Zeit/Erfahrung bekommst genau das was du willst. Wenn du ein gutes Ergebnis ohne die Bereitschaft zu lernen ein Fahrwerk einzustellen willst, führt kein Weg an Option A vorbei: jemanden dafür zu bezahlen, der dazu bereit war, sich diese Erfahrung anzueignen. Evtl. findet sich auch jemand im Forum, der deine Gewichtsklasse hat und der, bevor und nachdem du den Service gemacht hast, mal damit fährt und dir das wieder einstellen kann. (Der merkt ja dann am Vorher, ob du weicher, härter oder so wie er fährst) Mich würde das sogar reizen, aber erstens bin ich 300km von dir weg und zweitens lieg ich mit meinen 60 Kilo nicht grad im Durchschnitt :P edit: Zu sagen "nimm 10er Öl (noch gar ohne bestimmten Hersteller) und machs nicht so kompliziert" entspricht leider Option B1 (jetzt, wo dein aktueller Fertigkeitsstand klar ist, am Anfang hats wie kein schlechter Pi*Daumen-Rat gewirkt) Aber soo kompliziert ist es gar nicht .. geht halt nur nicht von alleine. Schieb den Service noch etwas auf und lern die Möglichkeiten erst mal kennen ist der einzig gute Rat wenn du nicht jemanden dafür bezahlen willst. Bearbeitet 10. Januar 2020 von Joe Ka ooto reagierte darauf 1 Zitieren
Okliv Geschrieben 10. Januar 2020 Autor report Geschrieben 10. Januar 2020 Danke für deine Ausführungen. Ich hab das gerade nur überflogen. Und ich werde das nochmal genauer lesen. Aber ist es tatsächlich so, dass "härteres" Öl mit "weicherer" Einstellung 1:1 auszugleichen ist? Zitieren
Joe Ka Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 (bearbeitet) Die Dämpfung entseht, indem Öl durch Ventile gedrückt wird, die dessen Flussgeschwindigkeit dabei hemmen. Ob du jetzt das Öl dünner machst oder die Ventile weiter aufdrehst kommt quasi aufs gleiche raus, das Öl kommt leichter durch die Ventile durch. Aber die Ventile haben halt nur einen bestimmten Einstellbereich, daher müsstest zumindest schon zuerst wissen, ob du dich aktuell im mittleren Bereich findest oder vielleicht schon an der oberen/unteren Grenze bist. (Das ist das, was ich mit meiner Empfehlung im ersten Post hier gemeint habe) Bearbeitet 10. Januar 2020 von Joe Ka Zitieren
The Stig Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 Nimm mal die Federn raus. Wenn es einer der üblichen Verdächtigen ist, dann stehen auch Markierungen drauf. Mit 10er Öl hat man aber kein überdämpftes Fahrwerk. Das bekommt man über die Einstellungen schon geregelt. Zitieren
el capitan Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 (bearbeitet) @ Okliv: Was wiegst du denn? Wenn du fahrbereit bei 75-90 kg wie die meisten liegst kannst du mal vom Serienöl ausgehen. Deutlich darunter halt dünner, deutlich schwerer dickflüssiger. Ein voll einstellbares Fahrwerk zu haben und sich nicht damit zu beschäftigen fiele mir nie im Leben ein - ich habe mir viel zu lange mit "Hausmeisterlösungen" über Gabelöl, Federn und Luftpolster behelfen müssen, weil meine billigen Nettobikes kein einstellbares Fahrwerk hatten. Der Trick ist, sich erst die Grundeinstellungen (immer gezählt in Klicks von völlig zugedreht) aufzuschreiben und beim Einstellen immer nur einen Parameter in eine Richtung zu verstellen, bis es schlechter wird. Dann 1-2 Clicks zurück und nächster Parameter. Ich finde viele Fahrwerke unnötig hart zugedreht. Schließlich soll das Rad möglichst immer Bodenkontakt halten und mit zugeknallter Dämpfung darf es das gar nicht. Die Zugstufe sollte also soweit offen sein, dass das Rad schnell reagieren kann, ohne dabei zu springen. Die Druckstufe soll die Einfedergeschwindigkeit soweit verlangsamen, dass ein kontrollierter Fahrzustand ohne Durchschläge oder unnötige Härten möglich ist. Wobei ein unter Druck (Beschleunigung) gutes Fahrwerk im Rollen immer zu hart sein wird. Deshalb stelle ich meine Fahrwerke immer auf mittelschlechten Straßenbelägen bei leichter Beschleunigung ein, das passt FÜR MICH dann ziemlich gut. (Andere, wie mein 10 kg leichterer Bruder, finden meine Einstellungen fast immer zu weich. Aber für mich und meinen Fahrstil passt das eben.) Bearbeitet 10. Januar 2020 von el capitan Ergänzung ooto reagierte darauf 1 Zitieren
MaT5ol Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 Wauwauwau, das sind ja hochtechnische Ansätze hier... - eine Antwort auf die eigentliche Frage bleibt leider aus! Ja du kannst die Viskosität bestimmt messen lassen (wo und was das kostet muss ich leider schuldig bleiben!) Würde aber vorschlagen, du machst das selbst und bestimmst danach das neue Öl noch gleich selbst. Wie? 1. Altes Öl in ein möglichst hohes Reagenzglas füllen und hoffen dass es noch durchsichtig genug ist um eine Kugel zu erkennen. (Sonst halt den 'Aufschlag' akkustisch erkennen?!) Das Öl (und auch alle anderen zu messenden Öle müssen alle die gleiche Temperatur haben - welche das ist, ist prinzipiell egal, es bieten sich so ca. 20°C an da es für dich ja auch während der Messung angenehm sein soll, also im Winter idealerweise Heizungskeller!) 2. Eine Kugel reinschmeissen und die Zeit nehmen die diese braucht um auf den Boden zu sinken. Dafür muss die Kugel natürlich untergehen, Holz oder Styropor sind also ungeeignet, Stahl wäre möglich, am geeignetesten sind aber vermutlich Glas oder sogar Gummi (einen Gummiball bekommt man auch noch relativ einfach aufgetrieben, alternativ eben einen Glasmurmel oder eben Stahlkugel! Alu wäre auch noch gut da nicht so schwer) Merke: je höher der Füllstand und je leichter die (immer noch definiert sinkende !) Kugel, desto grösser die Zeit und damit umso kleiner der proportionale Messfehler. (Ich würde auf eine Zeit von ca. 10Sekunden zielen - evtl. mit Größe und Dichte der Kugel experimentieren - kleine Kugeln sollten langsamer sinken da die Fläche nur quadratisch sinkt, das Volumen und damit das Gewicht aber kubisch!) damit solltest du bei einer absoluten Messgenauigkeit von 1/10 Sekunde (das ist der übliche Wert bei Handstoppungen!) im Bereich von 1% Messungenauigkeit liegen... - liegt die Fallzeit der Kugel dagegen bei 1 Sekunde liegt die Ungenauigkeit schon bei 10%!) Der Durchmesser der Kugel muss natürlich deutlich kleiner sein als der des Reagenzglases, sonst hat man mehrere Effekte die sich überlagern... - sollte aber eigentlich auch nichts ausmachen wenn ich es mir genau überlege!!) Öl hat eine Dichte von ca. 0,7g/cm³, Gummi oder Kunststoff liegt so bei etwa 1...1,5; Glas liegt bei 2,5; Alu bei 2,8, was darüberliegt ist wohl schon zu schwer und sinkt damit zu schnell. Am geeignetetsten halte ich eine Glasmurmel mit 10...15mm Durchmesser. Ich kann den Viskositätseinfluss schlecht abschäztzen, aber ich schätze, dass eine 10mm Kugel um etwa Faktor 2 langsamer sinkt als eine 15mm Kugel, da die Volumen / Flächenverhältnisse bei 10mm: Fläche 10: 78mm²; Volumen 10: 523mm³ damit V/F = 6,7 und bei Fläche 15: 176mm²; Volumen 15: 1767mm³ damit V/F = 10 Damit sollte die kleiner Kugel um etwa 1/3 langsamer sinken.... 3. Vergleichsöl 1 mit gleicher Temperatur und gleicher Füllmenge, also Füllstand in das gleiche Reagenzglas füllen, Kugel reinschmeissen und die Zeit nehmen. Ist die Zeit gleich hast du's, ist sie höher oder niedriger ist das Öl zu zäh oder zu dünn, dann brauchst du ein entsprechend weiteres dickeres oder dünneres. Mit diesem auch die entsprechende Zeit bestimmen und dann ggf. mischen! Wenn du Glück hast, kann dir Matthias bereits angebrochene Ölbehältnisse zur Verfügung stellen, ich habe glaube ich auch noch 5er, 10er und 20er Wilbers Öl daheim... Webnn du dir das nicht zutraust, könntest du mir was schicken, ich würde die Viskosität dann auf Wilbers Basis vergleichen, was ich ungeachtet der Tatsache, dass es eher auf der straffen Seite liegt, für ein gutes Gabelöl halte und die straffe Bezeichnung ist ja kein Qualitätsmerkmal! Reinhauen... - das schaffst du! Gruß ooto reagierte darauf 1 Zitieren
starfighter1967 Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 vor 5 Stunden schrieb The Stig: Nimm mal die Federn raus. Wenn es einer der üblichen Verdächtigen ist, dann stehen auch Markierungen drauf. Mit 10er Öl hat man aber kein überdämpftes Fahrwerk. Das bekommt man über die Einstellungen schon geregelt. Falsche Aussage, vergleiche ein 10er Wilbers mit nem 10er Öhlins ;-) Zitieren
The Stig Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 Ich weiß.Was machen 99% der selber Schrauber? Gehen in den Laden X und kaufen Marke Y. Was machen die Händler und Werkstätten? Füllen das rein was sie haben. Bei meinem letzten Laden war das Putoline. Kam in die Suzuki, Honda und Yamaha rein für die man Vertagshönfler ist und natürlich in alles andere auch was rein kam. Ich habe bei meinen Wilbers Zeugs das Wilbers Öl genommen das empfohlen wurde, aber finde es auch nicht 100% ok.Für die meisten Fahrer wird es nichts Ausmachen welches Öl sie fahren. Zitieren
starfighter1967 Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 geht ja nicht darum was Selberschrauber und Vertragswerkstätten so machen sondern um die Aussage das man mit 10er Öl generell kein Überdämpftes Fahrwerk hat und man das schon mit den Einstellungen geregelt bekommt. Dem ist eben nicht unbedingt so Zitieren
The Stig Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 Willst du sagen das es bei 10er Öl gleich welcher Marke ganz offen noch überdämpft ist? Zitieren
Joe Ka Geschrieben 10. Januar 2020 report Geschrieben 10. Januar 2020 Die Frage ist doch eher, was ich durch Hoppla-Hopp-Egal gewinnen kann wenn ich es mit einer Minute lesen und zwei Sekunden über den eigenen Schatten springen auch einfach durchdacht machen kann, nachdem mir die Infos schon auf dem Silbertablett serviert werden? Aber gut, jeder ist seines Glückes Schmied und Zufrieden sein ist immer eine Frage der persönlichen Entscheidung. Zitieren
Okliv Geschrieben 21. Februar 2020 Autor report Geschrieben 21. Februar 2020 Herzlichen dank für all die qualifizierten Kommentare! Damit lässt sich Arbeiten! Zitieren
Okliv Geschrieben 21. Februar 2020 Autor report Geschrieben 21. Februar 2020 Wenn ich schon am experimentieren bin; wie macht sich ein größeres oder kleineres Luftpolster bemerkbar? Mehr Luftpolster = weicher und ehr im Highspeed-dämpfungs-bereich? Und in welchem mm Bereich sollte man da wariieren? Zitieren
Joe Ka Geschrieben 21. Februar 2020 report Geschrieben 21. Februar 2020 (bearbeitet) Das Luftpolster beeinflusst nicht die Dämpfung, sondern die Progression der Feder. (Also klar musst dann auch die Dämpfung etwas anpassen) Kleiners Lufpolster = die benötigte Kraft, um den Holm zu komprimieren, steigt mit zunehmender Kompression schneller an = sie spricht fast genau so fein an, aber taucht z.B. beim anbremsen weniger tief weg (dadurch kannst evtl. die Druckstufe etwas aufmachen, dann spricht sie insgesamt sogar etwas feiner an, während sie gleichzeitig nicht mehr so weit wegtaucht. Evtl. brauchts dafür aber etwas mehr Zugstufe) (bei größerem Polster halt umgedreht .. sie spricht auf Kompression noch feiner an, taucht aber auch weiter weg, solange du es nicht durch erhöhte Druckstufe kompensierst) Kannst mal in 0,5cm Schritten verringern, zum Start auch mal 1cm, aber da es insgesamt ja eh nur 78mm sind würde ich persönlich da nicht übertreiben. (Wenn durch Kompression kein Luftpolster mehr übrig ist würde die Gabel durchs Öl auf Block gehen) Ah so, eins noch .. ein verringerstes Luftpolster erhöht die Belastund auf die Dichtungsringe etwas. (Wilbers z.B. arbeitet in der 595n mit einem vergrößertem Luftpolster von 120mm .. und dann halt anstatt dessen mit insgesamt strafferen Federn) Bearbeitet 21. Februar 2020 von Joe Ka ooto reagierte darauf 1 Zitieren
Okliv Geschrieben 28. Februar 2020 Autor report Geschrieben 28. Februar 2020 Ich bin jetzt volgendermaßen vorgegangen: Habe mit einer 100 ml Einwegspritze, Ausflussdauer, altes vs neues Öl gemessen. (Mit Handy aufgenommen.) Dafür hab ich je ein Liter W10 und W5 gekauft mit dem Gedanken,dass ich das auch zu W7,5 mischen kann. Ergebnis: eindeutig W5! Ich hab jetzt 1l Motul SAE 10W Syntetic über. Wenn sich das jemand in Passau abholen möchte, kann er/sie es gerne haben. Zitieren
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