Zum Inhalt springen

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Wow. Doch so schnell. :-) 

Geschrieben

wäre glatt einfacher und schneller gewesen zum Örtlich Lackierer zu gehen und es neu zu lacken lassen...
(als Werkstatt bzw. Triumph)
aber Logistik kommt halt net von Logik...

Geschrieben

Was noch viel blöder ist, dass die bei T. seit 1994
nichts über ihren Lack gelernt habe.

Die selben Probleme gab es damals schon bei den T400.

Aber was soll’s, bei dem kleinen Preis für dieses
Motorrad darf man halt nicht viel erwarten.

 

 

.

  • Thanks 2
Geschrieben (bearbeitet)

Bei einem Lacker hätte ihn das vermutlich einen Huni gekostet. So ist es gratis, dauert halt etwas. Dabei würde eine Gummiunterlegscheibe und handfest anziehen so etwas bei frischen Lack vermeiden. Kostet halt einen Cent mehr. :biggrin: Ein Lack der widerstandsfähiger ist und entsprechend längere Härtephasen kosten auch mehr. Heute produziert man schließlich nicht mehr so das es möglichst lange hält. Ist leider fast überall so. Und solange Kunden das akzeptieren ändert sich nix.
Er hat ja nun neu und ist zufrieden. Die Abwicklung und Dauer lassen halt Verbesserungsbedarf zu.

Bearbeitet von mr.airbrush
Geschrieben (bearbeitet)

Ja. Ich bin zufrieden. Wollte es auch lieber neu als nachlackiert. 
Der Monteur bekommt von mir auch Kunststoff unterlegscheiben in die Hand gedrückt beim montieren. 

Ich kenne es ja nicht anders mit dem warten. Garantieleistungen sind ja immer langwierig.  Ich bin ja froh, dass es überhaupt ohne Murren getauscht wird. Das kenne ich bei Ducati ganz anders. Da bist du nach dem Kauf der Doofe. Egal ob Garantie oder nicht. 

Bearbeitet von Gerbel
Geschrieben (bearbeitet)

Kunstoffscheiben bringen genau nix.
Größere Schraubenköpfe … nix.
2mm Gummischeibe (weich) und fingerlösbarer Anzug der Schrauben geht.
Bei bereits ablösendem Lack nutzt das leider auch nix.

Ja, ich hab das Thema auch.

IMG_0701.thumb.jpeg.7ce4a40d32b61edf3593313bed112eb2.jpeg

 

Werde das im April bei der Übergabe zur Inspektion mal ansprechen.
Erwartete Antwort :
Jaaaa … wenn Sie da auch andere Schrauben reindrehen …
Ach, war vorher schon ?
Dann hätten Sie das früher reklamieren müssen.
Sie werden darüber mit Herrn xxx reden ?
Oh, da bestell ich das Teil dann mal …

 

 

.

Bearbeitet von Jochen !
Geschrieben

Bei dir sieht das ja noch viel schlimmer aus :shocked:  
Ich glaube ich bleibe einfach daneben stehen und besorge mir mal Gummischeiben. 

Geschrieben (bearbeitet)

Ist da eine Vertiefung oder hat sich der Lack so aufgewölbt?  Wenn zweiteres dann fehlt Haftung. Kann man den Lack abziehen und darunter ist nur sauberer nicht matter Kunststoff dann liegt ein Verarbeitungsfehler vor. Habe ich in letzter Zeit des öfteren gesehen. Teile dürften ABS sein. Richtig bearbeitet hält Lack darauf bombig. Aber.... es sollte angeschliffen werden.  Lediglich Reinigen und Kunststoffhaftgrund ist höchtens für intakte Fläche ohne Belastung ausreichend. Das weiß sogar Google, allerdings sollte man kein 240er Papier nehmen. Die Schleifspuren würde man im Lack sehen. Am besten 800er oder entsprechendes Pad. Immerhin findet man schon den Tipp mit Seifenlauge (Kernseife). Das hilft seit Jahrzehnten gegen Trennmittel. Silikonentferner geht auch.  
Bei Nachweisproblemen empfehle ich Gitterschnittprobe. Lackiert werden muss ja sowieso. :-)

 

Bearbeitet von mr.airbrush
Geschrieben (bearbeitet)

Keine Vertiefung, ist abgelöst.
Aber ich werde das bis zur Reklamation ganz sicher nicht abziehen,
einschneiden, aufreißen, abknibbeln oder sonstwas.
Ich selber mach da genau nix dran,
bestenfalls nen Aufkleber drüber … :biggrin:

Ist übrigens nur an dieser Schraube,
alle anderen Punkte sind ok.

 

.

Bearbeitet von Jochen !
Geschrieben

Hatte auch nicht gemeint das Du etwas machen solltest. Das ist immer schlecht. Aber falls man Dir die Schuld geben will (zu stark angezogen, andere Schraube etc.) kannst ja mal dezent auf so eine Prüfung in deinem Beisein hinweisen. :biggrin:

  • Thanks 1
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Jochen !:

Erwartete Antwort

Ich tippe eher auf die Standardantwort aus dem T-Marketingkatalog - Unterpunkt Kundenreklamationen:

"Das gab es bei T. noch nie. / Das sehen wir zum ersten Mal."

  • Haha 1
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb mr.airbrush:

Ist da eine Vertiefung oder hat sich der Lack so aufgewölbt?  Wenn zweiteres dann fehlt Haftung. Kann man den Lack abziehen und darunter ist nur sauberer nicht matter Kunststoff dann liegt ein Verarbeitungsfehler vor. Habe ich in letzter Zeit des öfteren gesehen. Teile dürften ABS sein. Richtig bearbeitet hält Lack darauf bombig. Aber.... es sollte angeschliffen werden.  Lediglich Reinigen und Kunststoffhaftgrund ist höchtens für intakte Fläche ohne Belastung ausreichend. Das weiß sogar Google, allerdings sollte man kein 240er Papier nehmen. Die Schleifspuren würde man im Lack sehen. Am besten 800er oder entsprechendes Pad. Immerhin findet man schon den Tipp mit Seifenlauge (Kernseife). Das hilft seit Jahrzehnten gegen Trennmittel. Silikonentferner geht auch.  
Bei Nachweisproblemen empfehle ich Gitterschnittprobe. Lackiert werden muss ja sowieso. :-)

 

Ich würde da eher auf ASA als Substrat tippen und Trennmittel wird weder bei ABS noch bei ASA eingesetzt.

ABS, ABS-PC und ASA sind polar genug, dass darauf ohne Schleif- oder Vorbereitungsmaßnahmen sehr gute Haftung erzielt wird.

In der OEM Lackierung werden solche Kunststoffe vor der Lackierung auch nicht geschliffen oder sonst irgendwie angeraut.

Das Problem dürfte eher sein, dass durch den Schaubenkopf der Kunststoff verdichtet wird und der Lackaufbau nicht flexibel genug ist um "mitzugehen"

Relativ hohe Trockenschichtdicken bei Wasserbasislacken tragen zusätzlich dazu bei.

Geschrieben

Nicht flexibel genug um mitzugehen aber flexibel
genug um Blasen zu werfen und nicht aufzureißen ?
Das erscheint mir nicht logisch,
ich bin aber auch kein Lackkenner.

 

 

.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb SMG:

Ich würde da eher auf ASA als Substrat tippen und Trennmittel wird weder bei ABS noch bei ASA eingesetzt.

ABS, ABS-PC und ASA sind polar genug, dass darauf ohne Schleif- oder Vorbereitungsmaßnahmen sehr gute Haftung erzielt wird.

In der OEM Lackierung werden solche Kunststoffe vor der Lackierung auch nicht geschliffen oder sonst irgendwie angeraut.

 

Mag sein wenn die Spritzgussformen beschichtet sein.  Mit OEM meinst sicher Zulieferer. Wie gut die haften sieht man wenn man Beschädigungen hat.
Es haftet etwas, aber wie? Lacke sind gerade innerhalb der ersten Monate elastischer als der Kunststoff. Einige bleiben selbst nach vollständiger Durchhärtung
wie Gummi. Ich teste seit Jahren Klarlacke verschiedener Hersteller über einen langen Zeitraum weil die lt. Hersteller immer alle topp sind, was einach nicht stimmt.
Können ja mal einen Test machen wie es besser haftet. :-) 2 baugleiche Teile oder ein größeres Neuteil damit man sauber abgrenzen kann.
Wie viele Kunststoffteile ich schon berarbeitet habe im Laufe der Jahre könnte ich nur grob schätzen. Aber ich weiß das es nie eine Reklamation gab.
Wenn Schrauben angeknallt werden macht das weder Lack noch Kunststoff mit. Wenn es sich aber ausserhalb des Schraubenbereichs löst, fehlt Haftung. 
Wasserbasislacke haften auf Kunststoff besser. Liegt vermutlich an den Zusätzen, denn auch diese enthalten Lösemittel. 

Jochen': Befrag mal eine KI. Die sagt das selbe wie ich. Habe es spaßeshalber mal probiert. Nur beim anschleifen lag sie zu grob. Da habe ich sie berichtigt. Du kannst der auch das Schadensbild zeigen. :-)
 

Bearbeitet von mr.airbrush
  • Like 1
Geschrieben

KI ?
Wenn ich relevante Info brauche frage ich Kenner
und keine dummen Algorithmen.
Wenn ich was lackiert haben möchte gehe ich ja
auch nicht zum Schweinebauer.

 

.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb mr.airbrush:

Mag sein wenn die Spritzgussformen beschichtet sein.  Mit OEM meinst sicher Zulieferer. Wie gut die haften sieht man wenn man Beschädigungen hat.
Es haftet etwas, aber wie? Lacke sind gerade innerhalb der ersten Monate elastischer als der Kunststoff. Einige bleiben selbst nach vollständiger Durchhärtung
wie Gummi. Ich teste seit Jahren Klarlacke verschiedener Hersteller über einen langen Zeitraum weil die lt. Hersteller immer alle topp sind, was einach nicht stimmt.
Können ja mal einen Test machen wie es besser haftet. :-) 2 baugleiche Teile oder ein größeres Neuteil damit man sauber abgrenzen kann.
Wie viele Kunststoffteile ich schon berarbeitet habe im Laufe der Jahre könnte ich nur grob schätzen. Aber ich weiß das es nie eine Reklamation gab.
Wenn Schrauben angeknallt werden macht das weder Lack noch Kunststoff mit. Wenn es sich aber ausserhalb des Schraubenbereichs löst, fehlt Haftung. 
Wasserbasislacke haften auf Kunststoff besser. Liegt vermutlich an den Zusätzen, denn auch diese enthalten Lösemittel. 

Jochen': Befrag mal eine KI. Die sagt das selbe wie ich. Habe es spaßeshalber mal probiert. Nur beim anschleifen lag sie zu grob. Da habe ich sie berichtigt. Du kannst der auch das Schadensbild zeigen. :-)
 

Ich glaube wir reden hier von zwei verschiedenen Dingen.

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du in einem Reparaturlackierbetrieb arbeitest?

Hier gehts ja um Originalteile, die vom OEM (original equipment manufacturer) lackiert verkauft werden, d.h das Rohteil wurde nach Herstellervorgaben mit dem vom Hersteller vorgegebenen und nach Herstellerspezifikation freigeprüften Lacksystem in einer Serienproduktion in hohen Stückzahlen beschichtet.

Ich kann Dir gerne einmal so eine Spezifikation zukommen lassen, Interieur oder Exterieur, die sind extrem umfangreich, damit der OEM isch eben sicher sein kann, dass das in der Serie auch hält.

Das lässt sich schlecht mit dem vergleichen was der Lackierer im Reparaturbetrieb zaubert.

Dass Wasserlacke besser auf Kunststoffen haften lege ich jetzt mal unter Gerücht ab, das ist mit Sicherheit nicht so. :flowers:

 

Grüßle unter Malern...

Geschrieben

Tja, Rolf … da wirst Du jetzt aber mal üben müssen … :biggrin:

 

 

.

Geschrieben (bearbeitet)

Das mit den Spezifikationen kannst Dir sparen. Habe auch schon etliche Serien für Industrie lackiert aber auch schon Arbeitsanleitungen erstellt (Chinaproduktion). Ich bin seit vielen Jahren selbstständig.  Das mit den Wasserlacken solltest selber mal testen. :-)  Auf Gerüchte gebe ich nix, ich teste es. :biggrin: Die Fehler in der Produktion sichern meine Arbeit. Also weitermachen. :biggrin:
Jochen: Ich übe jeden Tag. :biggrin:

Bearbeitet von mr.airbrush
  • Like 1
Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb mr.airbrush:

Das mit den Spezifikationen kannst Dir sparen. Habe auch schon etliche Serien für Industrie lackiert aber auch schon Arbeitsanleitungen erstellt (Chinaproduktion). Ich bin seit vielen Jahren selbstständig.  Das mit den Wasserlacken solltest selber mal testen. :-)  Auf Gerüchte gebe ich nix, ich teste es. :biggrin: Die Fehler in der Produktion sichern meine Arbeit. Also weitermachen. :biggrin:
Jochen: Ich übe jeden Tag. :biggrin:

Mein Gesellenbrief ist von 1980 und seit 1990 arbeite ich in der Lackentwicklung / Anwendungsunterstützung OEM, ich hab das alles getestet glaubs mir, mehrmals :flirt:

Ein bisschen mache ich noch weiter, aber nimmer lang....

Geschrieben

Warum so bissig? Andere die Du nicht kennst sind also unwissend? Aber danke für die Anregung. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb mr.airbrush:

Jochen: Ich übe jeden Tag. :biggrin:


Das will ich hoffen.
Musst ja fit sein für meinen nächsten Krempel … :biggrin:

 

vor 14 Minuten schrieb mr.airbrush:

Warum so bissig? 


Ach komm, das war doch nicht bissig.
Wenn ihr euch mal nett austauscht,
dann könnte es interessant werden.

 

 

.

  • Like 1
Geschrieben

Bin doch immer nett. Darum auch der Tipp mit der Gummiunterlegscheibe.

 

  • Like 1
Geschrieben

Die dann auf dem Lack festklebt nach ein paar Wochen in der Sonne :confused: Für sowas gibt es PE Scheiben.

Geschrieben

Die kleben nur fest wenn der Lack nicht vollständig durchgehärtet ist und noch Lösemittel ausdunstet. PE Scheiben sind für frischen  Lack zu hart. 
Die Hersteller geben meist 7-14 Tage bis zur Endhärte an, was aber oft auch nicht ausreicht. Gerade wenn Sonne (Wärme) die Ursache ist deutet es darauf hin. Weitere Möglichkeit wäre das Weichmacher des Gummis ( Synthesekautschuk ) den Lack angelöst hätten wenn er nicht sonderlich chemikalienbeständig ist.

Dein Kommentar

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Konto hast, melde Dich jetzt an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

Lädt...
×
×
  • Neu erstellen...