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Ventilspiel 32.000km einstellen notwendig?


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Geschrieben

An alle Kilometerfresser, die mit dem neuen 1200er Motor schon die 32tkm erreicht haben.

Wurde bei der Inspektion das Ventilspiel nur kontrolliert oder musste auch wirklich was eingestellt werden?

Gab es andere größere Baustellen, die entdeckt wurden? Es gibt einen Bericht über abgerissene Ventile, kommt das bei höheren Laufleistungen öfter vor?

Die Kosten für die 32 er Inspektion würden mich auch interessieren.

Danke für euer Feedback.

Geschrieben

Servus,
bei 32000 km mußte bei meiner 1200er kein Ventil eingestellt werden.
Bei 64000 km war dann 1 Ventil ganz knapp an der Grenze und mußte eingestellt werden.
Aktuell 80000 km, schnurrt wie ein Kätzchen.:top:

  • Like 2
  • Thanks 1
Geschrieben

Klingt doch ganz gut, ich liebäugle aktuell mit ner 1200RS die schon etwas KM hat. 

Geschrieben (bearbeitet)

Moin,

da es passte, hatte ich meine schon mit knapp 29.000km zum Service gebracht. es musste nix eingestellt werden. Habe die gute aber auch selten im oberen Drehzahldrittel bewegt.

Kosten etwa 1.300€ glaube ich waren es.

Wo hast du den Bericht über die abgerissenen Ventile her?

 

 

Bearbeitet von marix
Geschrieben (bearbeitet)
Am 31.5.2026 um 19:10 schrieb danni:

An alle Kilometerfresser, die mit dem neuen 1200er Motor schon die 32tkm erreicht haben.

Wurde bei der Inspektion das Ventilspiel nur kontrolliert oder musste auch wirklich was eingestellt werden?

Gab es andere größere Baustellen, die entdeckt wurden? Es gibt einen Bericht über abgerissene Ventile, kommt das bei höheren Laufleistungen öfter vor?

Die Kosten für die 32 er Inspektion würden mich auch interessieren.

Danke für euer Feedback.

Triumph hat die Kosten veröffentlicht. Angeblich sollen die für alle Vertragshändler fix sein. Was ich aber mittlerweile nicht glaube, da mir es anders erzählt wurde.

Kosten.jpeg

Bearbeitet von Frank-RE
Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Frank-RE:

Triumph hat die Kosten veröffentlicht. Angeblich sollen die für alle Vertragshändler fix sein. Was ich aber mittlerweile nicht glaube, da mir es anders erzählt wurde.

Kosten.jpeg

Ich habe erst die 1000er hinter mir, aber die hat nur mit 245,- zu Buche geschlagen.

Geschrieben

In Frankreich machen lassen ?

Bei der nächsten Inspektion (4/27, ca. 10-12tkm) lasse ich das Ventilspiel
checken und dokumentieren, einschließlich der Shimstärken.
Einfach aus dem gewohnten Mißtrauen heraus.

 

.

Geschrieben

Ja, beim oertlichen Vertragshaendler. Aber da sollte nicht viel um sein, 20% UST sind es auch.

Geschrieben

Wird sicher länderspezifische Unterschiede geben.

 

.

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb marix:

Moin,

da es passte, hatte ich meine schon mit knapp 29.000km zum Service gebracht. es musste nix eingestellt werden. Habe die gute aber auch selten im oberen Drehzahldrittel bewegt.

Kosten etwa 1.300€ glaube ich waren es.

Wo hast du den Bericht über die abgerissenen Ventile her?

 

 

https://www.facebook.com/groups/785168382085657/posts/1840218633247288/

ist hoffentlich nur ein Einzellfall

  • Thanks 1
Geschrieben

Gibt es das auch als Klartext ohne das dämliche Fratzenbuch ? … :mellow:

 

 

.

Geschrieben (bearbeitet)

Der Besitzer schreibt das es eine 1200'er von Mitte 2022 mit ca. 28.000 km sei und das Einlassventil als erstes defekt ging. Es folgte das Auslassventil und man hätte einen Nockenwellenverschleiß festgestellt.

PS.: Also alles zusammen ein Defekt!

Bearbeitet von Frank-RE
  • Sad 2
Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Frank-RE:

Es folgte das Auslassventil und man hätte einen Nockenwellenverschleiß festgestellt.

Beim "Motorrad" Dauertest der 1200RR gab es jetzt nach 47000 km auch einen Nockenwellen Schaden.
Probleme mit Härtungsfehler der Nockenwellen gibt es leider immer wieder. Die Teile kommen meißt von Zulieferer, ist bei BMW auch immer wieder mal ein Thema.

  • Like 1
Geschrieben

Wegen einer verschlissenen Nockenwelle bricht ein Ventil eher nicht.
Die Bruchstelle sieht mir nach nicht ausreichend zentrierter Schaftführung aus.
Sowas passiert halt mal bei der Produktion.
Ist aber jetzt auch nur eine Mutmaßung.
Wenn man den Rest des Motors nicht kennt ist das schwierig zu sagen.
Weitere Ursachen gibt es noch viele.
Da können defekte Schaftsicherungen ebenso eine Rolle spielen
wie festgegangene Tassenstößel oder schiefe Shims.

 

 

.

Geschrieben

Danke für den Link.
Leider sind die Leute dort zu keinem schlüssigen 
Ergebnis von der technischen Seite her gekommen.
Nur Rätselraterei, Vermutungen und Klagen zur Kulanz.

Mein Englisch ist leider nicht mehr das Beste,
daher kann ich dort nichts Relevantes herauslesen.
Sollte jemand das schlüssiger übersetzen können,
so wäre es mir eine Freude aufgeklärt zu werden.

 

 

.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Dito - konkrete Ergebnisse / belegte Ursachen werden nicht angesprochen.

Ich fahre Triumph wirklich gern und zugegeben können die Engländer m.E. die schönsten Bikes bauen.

Da kommt kein anderer Hersteller ran. Wenn aber die Technik auffällig wird, denke ich über einen Wechsel nach

zurück nach Fernost. 

Eventuell sind die anfänglichen Probleme bei der Speed und Street Triple mittlerweile ausgeräumt. Bis hierher

hinterlässt das aber einen ganz ganz faden Beigeschmack.

Bearbeitet von marix
Geschrieben

Man darf ganz pauschal sagen, kein Hersteller kommt ohne Makulatur aus.
Es gab, gibt und wird ihn immer geben, den kleinen Prozentsatz
mehr oder minder schwerer Defekte in jeder Baureihe,
bei jedem Hersteller und in jedem Land dieser Erde,
wobei man nicht vergessen darf, über Schäden liest man immer,
über rundum zufriedene und fehlerfrei Umstände sehr selten.

 

 

.

  • Thanks 1
Geschrieben (bearbeitet)

Sogar die Japaner haben sowas mal, ja.

Ich frage mich, ob von der ST1200 mittlerweile ausreichend Exemplare mit Laufleistungen z.B. jenseits der 50tsd Kilometer vorhanden sind, um eine Aussage über die Zuverlässigkeit treffen zu können.

Denn ich werde das Gefühl nicht los, dass Triumph bei den Modellreihen die Bank durch zu viel am wichtigen Material gespart oder falsch dimensioniert hat:

- Ventilabrisse /Nockenwellenschaden (Street und Speed)

- Schalthebelwellenbrüche

Alles Bauteile, die offenbar bereits nach wenigen zehntausend Kilometern kaputt gehen. Sowas sollte nicht sein, bzw. m.E. nicht in der Häufigkeit nach so einer Laufleistung.

Kann es also sein, dass die Mopeds nicht wirklich höhere Laufleistungen erreichen, uns das aber noch nicht wirklich auffällt, da zu junge Modelle ? Warum erwischt MOTORRAD ständig Triumph's mit schadhaften Motoren? Ist das ein Indiz für besagte grundsätzliche Probleme, oder wirklich schon wieder nur Zufall?

Ein Beleg für Zuverlässigkeit der Speed und StreetTriple kann Triumph zumindest durch die Presse nun nicht unbedingt zugeschrieben werden.

Bearbeitet von marix
Geschrieben (bearbeitet)

Naja teilweise, die Käufer wollen immer mehr Leistung und weniger Gewicht. Leistung kommt aus Hubraum oder Drehzahl. Drehzahl benötigt einen leichten Ventiltrieb etc. dazu noch die Abgasnormen und dann wird das halt schwierig mit der Haltbarkeit.

Ist ähnlich das die BMW Fahrer immer meckern, der Kardan hält nicht mehr ewig, ne 1300'er schaufelt halt eheblich mehr Drehmoment auf das Teil als vor 20 Jahren. Da geht so ein Teil halt dann mal kaputt.

Bearbeitet von Duc985
  • Like 1
Geschrieben

Verkauf den Zossen und nimm ne Honda .... ach nö, die machen ja extra Bearbeitungszentren für die Rückrufe auf ... hmmmm ... Moped fahren aufgeben?
Mal ehrlich: Ich lese zum ersten Mal von Ventilabrissen, Schaltwellen gabs bei den ersten Modellen öfter, hat sich aber inzwischen wohl auch erledigt. 
Wenn du dich mit dem Moped nicht wohl fühlst, dann weg damit. Jammernd und klagend rumnölen, ohne dass du Probleme hast, ist überflüssig.
 

Geschrieben (bearbeitet)

Ist es heutzutage zu viel verlangt von europäischen Herstellern für die Kohle Zuverlässigkeit zu erwarten über mehr als 30.. 40.. 50tsd Kilometer? Scheinbar können es nur die Japaner. Die haben Literleistungen von über 200PS. Es geht ja also, wie es scheint. 

Bearbeitet von marix
Geschrieben

Die Ventile sind i.d.R. nicht "hohl". Der Hohlraum, den man da sieht, sollte mit Natrium gefüllt sein. Das senkt die Temperatur und das Gewicht. Da sich das Zeug verflüssigt, ist es wahrscheinlich einfach in den Brennraum gelaufen beim Schaden.

Meiner Meinung nach, und ich bin kein Experte, sind die benötigten Nockenwellen das Problem. Das erklärt auch die Häufung an Nockenwellenschäden. Weil wir ja nur noch gefilterte Luft in Reinraumqualität emitieren dürfen, werden die Ventilüberschneidungen massiv minimiert um Spülverluste runterzufahren. Das sorgt aber auch dafür, dass weniger Kühlung durch das eingespritze Gemisch erfolgt. Um dann überhaupt noch genug Ladungswechsel hinzukriegen, sind die Profile sehr scharf mit hohen Ventilgeschwindigkeiten, was Ventil, Ventilsitz und Nockenwelle massiv belastet. Zudem treiben die mageren Gemische auch die Verbrennungstemperaturen.

Kann man was da gegen machen. Jo klar Teure Materialien und geringe Fertigungstoleranzen. Gerade zweiteres können die Japaner. Bei Suzuki weiß ich auch, dass die auch bei den Materialpaarungen sehr geschickt sind und auch mal kostengünstige Ventilsitze mit Titanventilen kombiniert kriegen.

Was halt genau nicht funktioniert: Einfach nur die Kolben aufbohren.

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