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Was ist das? Eben beim Entfernen der Ventildeckeldichtung abgefallen


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Geschrieben

Diese beiden Teile sind mir eben beim Abziehen der Ventildeckeldichtung meiner 955i von 2002 entgegengefallen.

Vermutlich gehören sie in das in Fahrtrichtung  hintere Loch im nächsten Bild. 

Um was handelt es sich, wieso fällt das einfach so raus und wie installiere ich es wieder?

20260706_113148.jpg

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Geschrieben (bearbeitet)

:shocked: Weil ich aushole.... alles ohne Gewähr! Sind meine Gedanken dazu. Bitte überprüfen und von anderen verifizieren oder widerlegen lassen!

Das runde Ding dürfte der Stopfen für den Ölkanal in der Nockenwelle sein. Von hier (Seite auf deinem Bild) verschlossen und von der anderen Seite kommt Öl für die Nockenwellenlager in die Nockenwelle und dann über kleine Bohrungen an die entsprechenden Lager.


Wäre das mein Motor, ich würde jetzt die Nockenwellenböckchen einzeln der Welle frei legen, die Lagerstellen begutachten und dann einzeln nacheinander wieder montieren. (Also maximal immer nur einen demontiert, richtige Montage dann wieder gemäß WHB mit der richtigen Reihenfolge zum Festziehen)

Dadurch dass der Öldruck vermutlich abgehauen ist, haben die eine Mangelschmierung erdulden müssen und haben evtl schon Spuren oder gar ganz heftig gefressen :cry:


Und so ein Ding fliegt nicht von alleine raus... Also ja, das geht, aber kenne ich so nicht von den Motoren.
Ist zwar schon was her, aber ich meine, dass am Gehäuse der Ölpumpe von dem Motor auch gleich der Druckminderer mit dran ist. Wenn das Ding nicht mehr seinen Dienst tut, dann beginnt die Show mit "Der schwächste fliegt"... in dem Fall evtl. der Stopfen der Einlassnockenwelle aufdeinem Bild.

Also ich würde die Nockenwellenlagerstellen überprüfen, den Stopfen vermutlich durch einen Profi wieder montieren lassen und danach den Öldruck messen.



Ist das andere "nur" ein Stift oder ist der innen hohl?



Edit: Hier die Explosionszeichnung für das Öldruckventil. Scheinbar nicht direkt an der Ölpumpe dran: https://www.triumphworld.de/product_info.php?products_id=234086

Und hier aus einer Auktion bei Ebay das echte Bauteil: https://www.ebay.co.uk/itm/286169915547

Ist halt wohl auch "nur" eine Vorgespannte Feder vor einem Kolben auf der einen Seite und den Öldruck auf der anderen Seite. Wenn der Öldruck die Feder genug komprimiert hat, dann geht das zu viel Öldruck an den dann seitlich frei liegenden Bohrungen raus.

Bearbeitet von Despo
  • Thanks 1
Geschrieben

Das ist nur ein Stift. Möglicherweise gehört er in diese hier nur schlecht als Glanzpunkt zu erkennende Bohrung.

20260706_124532.jpg

Geschrieben

Ich habe oben noch unter den Post was unten drunter editiert.

Diese von dir gezeigte Bohrung muss offen sein und leitet den Öldruck vom großen und nun offenen Kanal an die Schmierstelle von deinem Nockenwellenlager mit eingravierten 33 auf deinem Bild raus.

Den Stift kriege ich weiterhin nicht verortet, wo der hergekommen ist...

  • Thanks 1
Geschrieben

Ich würde jetzt das Böckchen mit der 33 demontieren und mir dann die Lagerstelle darunter mal anschauen. Die dürfte am wenigsten Öl abbekommen haben :cry:

Und je nachdem wie lange schon.... kann es noch schick oder schon Katastrophe sein :bounce:

  • Thanks 1
Geschrieben

Ich befürchte, dass mich das gerade etwas überfordert.

Kann ich den Bock einfach demontieren und danach wieder montieren? Verzieht sich da nix? Mit welchem Drehmoment wird er wieder fixiert und muss Schraubensicherung verwendet werden?

Sorry für den Fragenkatalog

Geschrieben

Das der Blindstopfen an der NW rausfällt ist schon sehr ungewöhnlich.
Wenn kein Herstellungsfehler nachweisbar ist, dann solltest Du
die Ursache unbedingt ausfindig machen.
 


Den Lagerbock vorne am Ritzel kannst Du so abnehmen.
An der Stelle ist noch Zug auf der Steuerkette.

Bei den anderen Lagerböcken solltest Du das besser nicht machen.
Hier besteht das Risiko des Verzuges und Du kannst damit
Druckstellen in den Lagern verursachen.

Einfach die NW nach WHB ausbauen ist der beste Weg.


Der Bolzen dort … den kann ich auch nicht zuordnen.
Solche Teile sind da oben im Kopf nicht verbaut.

Der nächste Schritt wäre bei mir,
aus purem Mißtrauen die Ölwanne abzuschrauben
und nach weiteren Fundstücken zu suchen.


 

 

.

  • Like 1
  • Thanks 1
Geschrieben

Die Ölwanne hatte ich kürzlich ab, da war nichts auffällig 

Geschrieben

Verstehe ich es richtig, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass die Stift mit dem Stopfen zu tun hat? 

Fällt euch irgendein denkbare Zusammenhang ein? Schließt ist mir beides gemeinsam entgegengefallen.

Ich tappe da momentan komplett im Dunkeln.

Geschrieben

Mit dem Stopfen schließe ich mich den beiden Vorgängern an, der Stift ist mir auch ein Rätsel :careful:

Für nen Zentrierstift zu lang, ich bin da echt ratlos.

  • Thanks 1
Geschrieben

Ein Bolzen der Steuerkette kann es auch nicht sein,
das hättest Du gesehen, da die Steuerkette dann nicht an ihrem Platz wäre
Der einzige, ähnlich anzusehende Splint wäre der Mitnehmer für das 
Förderband in der Welle der Ölpumpe.
Auch das wäre aufgefallen, denn dazu hätte die Ölpumpe
ihren Deckel verlieren müssen.

 

 

.

Geschrieben

An die Steuerkette dachte ich auch schon, aber da sieht die Stirnseite der Bolzen anders aus, etwas eckig. So wie der eines mittelalterlichen Nagels. Die Stirnseite dieses Bolzen hier ist glatt.

Geschrieben

Die Abmessungen sind übrigens ca 10×2mm.

Könnte es die Nadel eines sich auslösenden Lagers sein? Das hätte man dann aber hören müssen, oder?

Geschrieben (bearbeitet)

Es könnte ein Mitnehmerstift für ein Ritzel sein, aber ich habe immer noch keinen Schimmer wo der her sein könnte, eventuell meldet sich der @Hühnermörder noch und hat eine Idee.

Bearbeitet von East
  • Thanks 1
Geschrieben

Größere Kampfspuren hat er scheinbar nicht

20260706_132829.jpg

20260706_132818.jpg

20260706_132813.jpg

20260706_132810.jpg

Geschrieben

So wie der aussieht, kommt der eher nicht aus einem Nadellager. 

Geschrieben

Ich passe …
Für sowas muss ich das Objekt vor der Nase haben,
sonst sind es nur reine Vermutungen.

 

 

.
 

  • Thanks 1
Geschrieben

 

Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie ich mit dem Motorrad weitermache. Ich sehe im Moment drei Möglichkeiten:

Option 1: Das Motorrad so, wie es jetzt ist, als Projekt verkaufen. Es wurde bereits einiges gemacht, allerdings überwiegend kleinere Arbeiten. Zum Beispiel wurde die Tankkupplung aus Kunststoff gegen eine aus Metall ersetzt, die Schläuche des Leerlaufregelventils wurden erneuert, die Benzinpumpe neu abgedichtet und eine neue Ölwannendichtung verbaut.

Option 2: Das Motorrad in Einzelteilen verkaufen. Das wäre vermutlich die arbeitsintensivste Variante, wahrscheinlich aber auch die lukrativste. Ich habe viele Teile sogar mehrfach. Zum Beispiel drei Endschalldämpfer (Original, Triumph LLRC Carbon und Triumph HLRC Carbon), zwei komplette Radsätze (schwarz und Original, beide mit Bremsscheiben) sowie diverse Carbonteile, unter anderem ein nagelneues Carbon-Frontschutzblech und vieles mehr.

Option 3: Einen gebrauchten Motor besorgen und einbauen lassen. Dabei stellt sich natürlich die Frage, wo man einen seriösen Motor mit überschaubarer Laufleistung bekommt und wie sicher man sein kann, dass er gut gepflegt wurde. Das ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Außerdem kämen noch die Kosten und der Aufwand für Aus- und Einbau hinzu.

Grundsätzlich sehe ich aktuell zwei Probleme: Zum einen den Blindstopfen, der sich gelöst hat, und zum anderen den rätselhaften Stift, bei dem bislang niemand sagen kann, woher er stammt.

Mich würde interessieren: Welche der drei Optionen würdet ihr an meiner Stelle favorisieren?

Geschrieben

 ... Option vier: drüber schlafen & noch ein bisschen setzen lassen. Das sieht sehr nach Schnellschuss aus, das kenne ich von mir.

 

Ich hatte den Motor der Speed triple noch nie offen, aber so ein Stift steckt normalerweise in einer Welle. Also schau nach offenen Bohrungen in Wellenenden. Ein Nadellager ist es nicht, das wäre glänzend und sehr sehr eben.

 

Gutes Gelingen Dir.

 

Stef

  • Thanks 1
Geschrieben

Option 1: ist in meinen Augen auch nicht wirklich lukrativ, weil keiner weiß, was ist        
                mit dem Motor?
Option 2: nein, viel Arbeit und es kommt wenig bei rum, wegen dem Motor!

Option 3: wäre mein Favorit.
                

  • Thanks 1
Geschrieben

Den Motor kannste selbst tauschen, ist echt kein Hexenwerk :flirt: Beim Zerlegen immer schön Fotos machen, damit man beim Zusammenbau immer wieder schauen kann was wohin gehört, Stecker schön beschriften und schon gehts los. Nen alten Autoreifen besorgen um den Motor drauf abzulassen, an die Decke nen gescheiten Haken (oder 2) um das Moped dranzuhängen erleichtert die Arbeit, dazu nen Kettenzug :top: Beim Zusammenbau immer schön nach WHB, vorallem bei der Reihenfolge zum Anziehen der Motorhalteschrauben und Einlegen der Scheiben auf der rechten Seite zum Austarieren (Vorsicht beim Ausbau, dass die blöden Dinger nicht verloren gehen).

Geschrieben

Mal ne Frage, und sorry, falls ich die Info überlesen habe: Lief der Motor vorm Ventildeckel abbauen normal? 

Geschrieben

Wäre das mein Motor, ich würde erstmal nachschauen, was mit dem Lager unter dem Lagerbock "33" wirklich passiert ist.
In all deinen Annahmen ist der Motor eh nicht mehr zu gebrauchen... also schraubt es sich plötzlich ganz ungeniert :flowers:

Ich habe mir mal erlaubt dein Bild zu beschriften:


Schrauben 1 und 2 entfernen
Es müssten auf der anderen Seite vom Kettengleiter auch noch zwei Schrauben sein, welche zu lösen sind. 3 und 4 weiter unten als die vorherigen.
Danach kannst du das Bauteil entfernen
Schraube 1 wieder einsetzen
Schraube 5 entfernen

Lagerbock/Böckchen mit der 33 entfernen. (Sitzt vermutlich sehr stramm. Kippeln in alle Richtungen hilft da gerne weiter)
image.png


Anzugmomente müsste wer anderes anliefern, da ich das Werkstatthandbuch damals mit weggegeben habe. Machst aber nach der Sichtung und den Fotos der Lagerstelle nichts verkehrt mit handfest (mit den Fingern ohne viel Kraft festdrehen, bis es nicht mehr geht) und dann noch so 1/8 Umdrehung fürs erste.

Und das würde ich machen, wenn es mein Motor wäre.

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