shaihulud Geschrieben Mittwoch um 20:55 report Geschrieben Mittwoch um 20:55 Wie bereits in meiner Wieder-Vorstellung erwähnt, schaue ich mich gerade nach einer Speedy von 1999-2001 um. Dabei ist mir nun aufgefallen, das bei vielen die Tanknasen einen Riss haben. Kann man sowas bei einem Lackierbetrieb irgendwie kleben lassen und neu lackieren? Oder gibt es empfehlenswerte Neuteile, die man lacken lassen kann? Originale Teile in der passenden Farbe sind ja nicht sooo leicht zu kriegen ... In einem englischsprachigen Forum bin ich über den Tipp gestolpert, dass man die Bohrungen der Tanknose etwas aufbohren soll, damit die im montierten Zustand nicht unter Spannung stehen. Ist das tatsächlich die gängige Lösung für das Problem? Zitieren
East Geschrieben Gestern um 04:03 report Geschrieben Gestern um 04:03 Jipp, Bohrungen vergrößern hilft allerdings nur bedingt, irgendwann ist da auch das Ende erreicht. Grund ist der Tank der „aufquillt“. Ob es da Nachbau Neuteile gibt, entzieht sich meiner Kenntnis Zitieren
Markus73 Geschrieben vor 1 Stunde report Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) Was mir da immer wieder auffällt, nicht nur bei der T509, sondern generell: die Leute ballern die Schrauben, die die Kunststoffteile halten, viel zu fest an, auch und gerade die Mechaniker (wenn du Monate und Jahre schraubst, wirst du mit der Zeit unmerklich immer einen ticken fester...deshalb sollte man immer wieder mal einen Drehmomentschlüssel benutzen, um sich selbst neu zu "justieren"). Da gibt es immer wieder gerissene Plastikteile, durchdrehende Gewindebuchsen im Tank oder Rahmen...kann mal durch Alter und/oder Verschleiß passieren, aber meist weil da zu heftig drangegangen wurde und irgendwann gibt das nach. Und da sind wir bei der Tanknase einer T509 genau bei dem Thema: über 25 Jahre alter Kunststoff, Weichmacher ade, die Schrauben bekommen ca. 3-5Nm, was wirklich nichts ist, an den Seiten ist nicht wirklich viel Material bis zur Bohrung, usw., da muss man schon mit bissl Gefühl ran. Bei den äußeren Schrauben der Tanknase sieht man auch, wenn man die zu fest dreht, wie sich die Ecken der Haube nach außen biegen, das ist der Form der Aufnahme geschuldet. Ich schraube die oberen 3 Schrauben mittel zu und die 2 Äußeren nur ganz leicht, gerade so, dass sie sich nicht selbst lockern können. Lieber verliere ich eine Schraube, als das alles auseinanderfliegt...alle 5 Schrauben werden nicht gleichzeitig abhauen und zur Not kann man auch ganz wenig Schraubenkleber nehmen...das geht dann aber beim lösen wieder zu Lasten der Buchsen. Auch bei mir hatte die rechte Seite genau zur Bohrung hin einen Riss. Man kann mit Zweikomponenten Epoxidkleber ran, der klebt auch größere Risse, zB. einer Vollverkleidung, zuverlässig. Für so eine Ministelle rühre ich aber nicht extra 2K an oder verschieße eine Mischspitze. Ich habe dafür einen 2K-Sekundenkleber mit Glasperlen, der wirklich zuverlässig klebt. Dafür reinigt man das Kunststoffteil innen und schleift es ein wenig an, Glasperlen drauf, Kleber drauf, aushärten lassen, Überschuss wegdremeln, fertig. Arbeitet man da richtig sauber, muss man gar nicht bis sehr wenig nachlackieren, den Riss sieht man dann nur aus sehr geringem Abstand. Wenn ich bei meiner Tanknase alle 5 Schrauben nur ansetze, schlabbert sie noch rum, sprich keine Bohrung spannt vor, so sollte es sein. Auch beim Aufbohren sollte man sehr vorsichtig sein, sonst hat man zum Schluß einen Riss in einer Haube, die man davor eigentlich bewahren wollte. Bearbeitet vor 1 Stunde von Markus73 Zitieren
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