SpeedyPenguin Geschrieben 9. September report Geschrieben 9. September Hallo zusammen, ich fahre eine 2013 Speed Triple mit 42t km runter und stehe vor der Entscheidung die Zylinderkopfdichtung oder den kompletten Motor zu tauschen. Hab die Speedy seit 2,5 Jahren und bin etwa 10t km damit gefahren. Bisher war alles super. Ich hab letztens den Kühlmittelkreislauf gereinigt mit dem Reiniger von Liqui-Moly was auch einiges an Stückchen rausgespült hat. Seitdem bemerke ich aber einen erhöhten Kühlmittelverbrauch und das Öl ist deutlich weniger "ölig" ist und mehr nach Milchkaffee aussieht (noch keine Schaumbildung). Hab euch mal ein Bild angehängt. Ich gehe daher von einer defekten ZKD aus. Das hat sich angekündigt, als die Speedy nach dem Winter viel zu wenig Kühlmittel hatte (keine Ahnung, warum) und zweimal bis zur roten Lampe zu heiß wurde. Kühlmittel wurde nachgefüllt dann war alles in Ordnung. Ein paar hundert km später beim Ölwechsel gab es auch keine Auffälligkeiten. Öl war schön schwarz. Vielleicht hat die Reinigung eine Ablagerung mitgenommen, die das ganze zusammengehalten hat. Vielleicht hat da jemand Erfahrung? Lange Rede, kurzer Sinn. Meine Werkstatt sagt "ja, können wir machen aber kostet um die 3.500eur und aufwärts weil aufwendig". Ich stehe nun vor der Entscheidung, die ZKD selber zu wechseln oder einen Austauschmotor mit ca 20t km einzubauen (ich habe noch keinen AT...). Grund für den AT ist auch, dass die Kupplung beim Runterschalten oft hängenbleibt und auch mit viel Kraft nicht runterschaltet. Hochschalten ist kein Problem. Wie ist eure Erfahrung? Kann man als Hobbyschrauber mit wenig Erfahrung das an einigen Wochenenden hinbiegen (und wie aufwendig ist die Dichtung der Zylinderbuchsen?). Oder soll ich lieber einen AT finden? Im selben Atemzug die Frage, ob ich einen 1050 Motor der 515NJ aus Baujahr 2009 in meine 2013 einbauen kann? Soweit ich weiß, sollte der fast baugleich sein. Zitieren
Triplemania Geschrieben Sonntag um 06:18 report Geschrieben Sonntag um 06:18 Am 9.9.2026 um 11:05 schrieb SpeedyPenguin: als Hobbyschrauber mit wenig Erfahrung ... würde ich das nicht anfangen. Es sei denn, Du hast zwar wenig Erfahrung aber einen geeigneten Arbeitsplatz und auch das notwendige Werkzeug. Ein "Austauschmotor" mit unbekannter Historie ist bei dem inzwischen hohen Alter der verfügbaren Ersatzteile eher ein Glücksspiel. Ich würde den Motor in gute Hände geben und repareren lassen, den Kupplungskorb oder die Schaltwelle dann gleich mit sanieren lassen. LuKu reagierte darauf 1 Zitieren
tgessner Geschrieben Sonntag um 08:43 report Geschrieben Sonntag um 08:43 Zylinderkopf tauschen ist zwar kein Hexenwerk, aber gerade beim Zusammenbau kann es schnell passieren, dass man die Steuerzeiten verstellt, weil da gern die Einlassnockenwelle überspringt. Das hat mich bei meinem ersten Zylinderkopf fast zur Verzweiflung gebracht. Andererseits: Jeder Schrauber hat einmal etwas das erste Mal gemacht und mit Sorgfalt, dem Werkstatthandbuch (und dem t5net…) kann das klappen. Nur halt nicht improvisieren, sorgfältig arbeiten, das richtige Werkzeug parat halten und auch die richtigen Betriebsmittel (Abdichtung der Laufbuchsen). Wenn Geduld, Zeit und Platz vorhanden ist: Warum nicht? Schlimmstenfalls geht die Sache schief und es muss doch ein Ersatzmotor her. Verlieren kannst Du also kaum. LuKu und jochen-steini reagierten darauf 2 Zitieren
SpeedyPenguin Geschrieben vor 1 Stunde Autor report Geschrieben vor 1 Stunde Danke für die ersten Rückmeldungen und entschuldigt die späte Rückmeldung. Platz und Werkzeug habe ich. Die Maschine steht in der Garage und einen Tisch für alle Teile habe ich. Die benötigten Schraubenschlüssel, Fühlerleeren etc sind auch schon vorhanden. Eine generelle Überholung des Motors habe ich nicht vor, das übersteigt mein Können dann doch. Das Werkstatthandbuch gibt mir Zuversicht, dass, bis auf das Werkzeug für die Zylinderbuchsen, keine Spezialgeräte benötigt werden. Sorgfalt und Drehmomente sind auch keine Fremdwörter. On 9/13/2026 at 8:18 AM, Triplemania said: Ich würde den Motor in gute Hände geben und repareren lassen, den Kupplungskorb oder die Schaltwelle dann gleich mit sanieren lassen. Du hast recht mit dem AT. Den Motor und die Kupplung machen zu lassen übersteigt die Kosten einer gebrauchten Speedy mit halb so viel Kilometern wie meine. Meine Werkstatt meinte auch, dass es sich als Auftrag für mich nicht lohnt, zumal man am Ende immernoch einen 42tkm Motor hat. Lieber eine andere Maschine holen. Was mir Sorgen macht ist die Kupplung. Die kommt nur raus, wenn man die Motorhälften trennt und das ist...ambitioniert. Youtube hat da ein paar Beispiele und das sieht ganz witzig aus aber nichts für mich. Dann kann ich auch gleich Kurbelwelle und Pleuel sanieren aber dann sind wir in 2028.... Das Schaltverhalten wurde mir gesagt kann auch mit einer ordentlichen Spülung des Getriebes mit neuem Öl behoben werden. Mein Kollege hatte das bei seiner Kawasaki. Da ruht meine Hoffnung. Sonst ist der ganze Spaß eh für die Katz :D On 9/13/2026 at 10:43 AM, tgessner said: Nur halt nicht improvisieren, sorgfältig arbeiten, das richtige Werkzeug parat halten und auch die richtigen Betriebsmittel (Abdichtung der Laufbuchsen). Wenn Geduld, Zeit und Platz vorhanden ist: Warum nicht? Schlimmstenfalls geht die Sache schief und es muss doch ein Ersatzmotor her. Verlieren kannst Du also kaum. Ich hab mir Hylomar Blau schönreden lassen für die Laufbuchsen. Weißt du zufällig, ob das richtig ist? Sonst gibt es jede Menge "motorfähiges" Hochtemperaturdichtmittel, was dafür passen sollte. WHB hat auch eine Empfehlung drin. Zitieren
Jochen ! Geschrieben vor 59 Minuten report Geschrieben vor 59 Minuten vor 41 Minuten schrieb SpeedyPenguin: Lieber eine andere Maschine holen. Was mir Sorgen macht ist die Kupplung. Die kommt nur raus, wenn man die Motorhälften trennt und das ist...ambitioniert. Das Schaltverhalten wurde mir gesagt kann auch mit einer ordentlichen Spülung des Getriebes mit neuem Öl behoben werden. Ich hab mir Hylomar Blau schönreden lassen für die Laufbuchsen. . Abgesehen vom ersten Satz : Lass es. . Zitieren
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