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Gabelservice / -optimierung Speed RS


SanchoPG

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Hallo zusammen

Hintergrund zum Thema: ich bin mit der Gabel meiner Speed RS (2018) nicht ganz glücklich...

Das Federbein finde ich klasse, bietet für mein Empfinden in der Einstellung Road (Druckstufe 19 offen, Zugstufe 16 offen) genau die richtige Mischung aus sensiblem Ansprechen und Stabilität!

Bei der Front kriege ich das einfach nicht hin, versuche es mal zu beschreiben: im Road-Setup empfinde ich es so, als würden Unebenheiten kaum gefiltert, sehr viel kommt durch und verursacht Unruhe, es hoppelt... Weiteres Schliessen von Druck- und Zugstufe schafft zwar mehr Stabilität, aber eben noch mehr Härte, schlecht fahrbar auf üblichen Landstrassen. Das Ansprechen fängt gefühlt erst an gut zu funktionieren bei weit geöffneter Druckstufe (ab 25 Klicks offen), geht dann allerdings einher mit sehr schnellem Abtauchen beim Bremsen und viel Bewegung in Schräglage. Kann nach meinem Verständnis weder in die eine noch die andere Richtung grip-fördernd sein...

In den letzten beiden Jahren habe ich versucht mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, Vermessen, diverse Einstellungen versucht (auch die welche in Tests veröffentlicht wurden – alle recht „weich“) und auch den Fachmann aufgesucht, ohne das für mich wirklich zu lösen. Der bisher beste Kompromiss: Federvorspannung vorne erhöht auf 11 Umdrehungen, Druckstufe 24 offen, Zugstufe 18 offen. Es bleibt ein Kompromiss, was selbstverständlich immer der Fall ist und vielleicht auch Jammern auf hohem Niveau. Ein Experte zum Thema bin ich ganz sicher nicht! Trotzdem hoffe ich noch immer, dass es etwas optimaler und insgesamt harmonischer hinzukriegen ist.

Die Idee wäre daher ein Fahrwerksservice mit entsprechenden Optimierungen – nur kann ich weder einschätzen wieviel das bringen kann noch in welche Richtung das gehen sollte. Federn, Öl, Luftpolster...? Evtl. sonstige Komponenten? Hat das jemand unter der gleichen Voraussetzung schon mal gemacht oder kann einen Tipp geben?

Eckpunkte: 80 kg (fahrfertig verm. +10), genüsslich-zügig Landstrasse, die Speedy hat jetzt rund 13k km...

Ich wäre für Anregungen dankbar!

Gruß Sancho


 

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also bei einer Öhlinsgabel sollte sich das einstellen lassen.Was hast Du an Negativenfederwegen also N1 reines Fahrzeug gewixht und was an N2 mit Fahrer.Es klingt für mich ein bisschen nach die Feder könnte zu hart sein.

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Hallo Sancho,

genau das "Problem" habe ich bei meiner auch. Ich hatte 10 Jahre lang eine Tuono Factory mit gemachtem Fahrwerk und war deswegen verwöhnt. 2019 habe ich mir eine Street Triple RS gekauft und war ein wenig enttäuscht. Auf Tip von Possi habe ich die Gabel von Lars Sänger überarbeiten lassen und war begeistert. :top: Im Juli habe ich mir die Speedy geholt. Die Gabel arbeitet zwar besser als die der Streety im Serienzustand, aber weit von der überarbeiteten Streety-Gabel entfernt. Eigentlich wollte ich meine Gabel über den Winter auch von Lars Sänger optimieren lassen, aber dann kam der Lockdown dazwischen. Vielleicht solltest Du den Lars mal anrufen und nach einer Lösung fragen.

Gruß Bernd

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                                                               Hoffe ich kann damit weiter helfen

                                                                                 Fahrwerkseinstellungen

 

   Vorne bei 120 mm bis 130mm Federweg  /  allgemeine Faustregel

 

 N1=25mm bis 30mm                                                  20% bis 25% des Gesamtfederwegs

 N2=35mm bis 40mm                                                  35% bis 40% des Gesamtfederwegs   N2 =33% vom Gesamtfederweg = Rennstrecke

                                                                                                                     N2=38% vom Gesamtfederweg = Landsstrasse

 

                                  Umlenkung hinten 2:1   2cm am Rad 1cm am Federbein

 Hinten bei 120 mm bis 130mm Federweg  /  allgemeine Faustregel

 N1=5mm bis15mm                                                                  5% bis 15% des Gesamtfederwegs

 N2=30mm bis 40mm                                                              25% bis 30% des Gesamtfederwegs

 

                                                                                     Regel

 

 Vor dem einstellen der Federspannung immer alle Zug und Druckstufen ganz aufdrehen. Der Tank sollte gut halb voll      

  sein

 

 Messen am Hinterrad immer mit 15 Gradneigung zum Vorderrad ( Schwingenradius )

 

 

 Sollte es nicht möglich sein N1 und N2 nach den angegebenen Werten einzustellen ist immer der Wert N2 einzustellen.

 

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ich hab die 2013er Speedy R und da war mir die Gabel viel zu hart. Ich hab sie, viel zu spät, zum Öhlins (kts, in der Eifel) gebracht. Der hat andere Kolben eingebaut im Rahmen eines Regelservice und das Moped war danach nicht wiederzuerkennen.

Ich würde es jederzeit wieder machen und ich würde nicht so lange zögern. Der Aufpreis zum reinen Service war lächerlich.

Ähnliches mache ich im März mit meiner Tracer auch.

 

Gruß

 

Wolle

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Ich kann Lars nur empfehlen. War am vergangenen Wochenende bei ihm. Ehrlich, fair, verbindlich und pünktlich. Ist meiner Meinung nach jede Entfernung wert und ich fahre immerhin 450 km einfache Strecke zu ihm.

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Ja!

@possi

Hallo Sven,

Du bist doch Ende Mai beim Streety-Cup in Oschersleben. Ist der Lars noch mit seinem Service beim Cup vertreten? Ich habe eigentlich vor als Zuschauer vorbeizukommen und dachte, vielleicht könnte der Lars bei meiner Maschine mal drüberschauen wenn das irgendwie möglich ist. Wenn vielleicht andere Federn oder ein anderes Shimpaket benötigt wird, könnte er die Teile schon besorgen und ich könnte einen Termin zum Umbau machen. Wer weiß ob bis dahin schon wieder Zuschauer erlaubt sind. :snivel:

Gruß Bernd

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@bernd w.: Lars ist zum jetzigen Stand bei jedem Cup-Event dabei und wird mindestens den Fahrwerksservice übernehmen, evtl. auch noch was darüber hinaus.

Ob dann Zuschauer kommen dürfen und/oder die Events überhaupt und wenn unter welchen Voraussetzungen stattfinden, wissen wir jetzt noch nicht. Es wird aber ganz normal geplant.

Ruf ihn an und frage wie es am Besten ist. Wenn Du jetzt dafür die Zeit hast, mach einen Termin, pack das Moped ein und fahr hin. 

 

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So groß ist mein Auto nicht, :biggrin: aber Du hast Recht, ich werde ihn einfach mal anrufen. Vielleicht hat er ja auch so eine Lösung parat.

Gruß Bernd

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Vielen Dank für eure Antworten!

Die Negativfederwege wurden gemessen und waren durchaus im optimalen Bereich, kann ich somit für sich genommen ausschliessen.

Lars ist für mich leider doch eine Ecke zu weit entfernt vom Süden um dort vorstellig zu werden, ich werde aber sicher mal auf ihn zugehen. Und dann eben schauen müssen, in meiner Reichweite kompetente Hilfe zu finden. Bin auf jeden Fall wieder hoffnungsvoll was das Thema angeht.

 

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vor 15 Stunden schrieb SanchoPG:

Vielen Dank für eure Antworten!

Die Negativfederwege wurden gemessen und waren durchaus im optimalen Bereich, kann ich somit für sich genommen ausschliessen.

Lars ist für mich leider doch eine Ecke zu weit entfernt vom Süden um dort vorstellig zu werden, ich werde aber sicher mal auf ihn zugehen. Und dann eben schauen müssen, in meiner Reichweite kompetente Hilfe zu finden. Bin auf jeden Fall wieder hoffnungsvoll was das Thema angeht.

 

Alternativ, hierhin.. Wenn Du sagst im Süden, dann dürfte das passen..

http://www.pt-race.de/?home

Da bringt @ketchup#13seine Fahrwerke quasi seit Jahrzehnten hin. Er ist da schwer zufrieden.. Hechi macht das auch schon eine Weile...

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wenn die Negativenfederwege stimmen und es eine Öhlinsgabel ist.kann ich mir so ein Problem nicht erklären.Da würde ich mit Zug und Druckstufe spielen und nicht nur vorgaben aus irgendwelchen Motorrad oder Handbüchern einstellen.Jeder ist ein bisschen anders

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Also, bei mir stimmt der Negativfederweg auch, aber irgendwie haben die Gabeln der Streety und der Tuono besser gearbeitet. Laut Federwegindikator wird der komplette Federweg nicht genutzt. Feder zu hart, zu hoher Gabelölstand, falsche Viskosität?- keine Ahnung. :confused: Ich werde da auf jeden Fall noch was ändern ( lassen :biggrin: )

Gruß Bernd 

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wieso soll der Federweg komplett genutzt werden.Negativfeder bezieht sich auf Fahrzeuggewicht.Es steht nirgendwo das der ganze Federweg benutzt wird

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Wenn ich zum Beispiel bei einer sehr starken Bremsung noch eine Bodenwelle erwische und immer noch 50 mm Federweg übrig habe, denke ich der Federweg wird nicht optimal genutzt.

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  • 1 month later...

Hallo,

ich habe heute morgen mit Lars Sänger telefoniert. Am 17.+18. April ist eine Veranstaltung von Bike Promotion in Oschersleben wo Lars den Fahrwerkservice übernimmt.

Wenn Corona nicht dazwischen funkt nimmt es sich der Sache an. Ich werde berichten ob und was sich ergeben hat.

Gruß Bernd

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Armin Merkel
Am 3.2.2021 um 00:11 schrieb SanchoPG:

Vielen Dank für eure Antworten!

Die Negativfederwege wurden gemessen und waren durchaus im optimalen Bereich, kann ich somit für sich genommen ausschliessen.

Lars ist für mich leider doch eine Ecke zu weit entfernt vom Süden um dort vorstellig zu werden, ich werde aber sicher mal auf ihn zugehen. Und dann eben schauen müssen, in meiner Reichweite kompetente Hilfe zu finden. Bin auf jeden Fall wieder hoffnungsvoll was das Thema angeht.

 

 

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Armin Merkel

Hallo,

Ich weiss jetzt nicht wo im Süden du wohnst aber in 77704 Oberkirch gibt es einen Öhlins-Servicepoint

der Firma Sauer.Der Mann ist Fahrwerks und speziell Öhlins Fachmann.Er sollte dir beim finden des richtigen

Set-Up's helfen können.

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  • 10 months later...

Hi zusammen, habe gerade den Thread entdeckt und schildere euch mal meine Erfahrungen…

Zitat

Wenn ich zum Beispiel bei einer sehr starken Bremsung noch eine Bodenwelle erwische und immer noch 50 mm Federweg übrig habe, denke ich der Federweg wird nicht optimal genutzt.

So ist es. Die Gabel arbeitet in einem verkürzten Bereich. Das bedeutet, Unebenheiten können nicht vollständig abgefedert werden, weil die Gabel zu früh „verhärtet“ und Stöße nicht mehr richtig absorbieren wie auch feine Unebenheiten nicht mehr ausgleichen kann. Dies kann zu Gripverlust und höherer Beanspruchung/Verschleiß des Reifens führen.

 

Ich hatte anfangs das Problem, dass die Gabel unter meinem Gewicht (Ich bringe gut 105 bis 110 Kilo Kampfgewicht auf die Wage) im Stand schon zu weit eintauchte und selbst auf der Landstraße beim beherzten Anbremsen fast auf Block ging. Das Erhöhen der Federvorspannung linderte das Problem ein wenig, dennoch war sowohl der N1- als auch der N2-Wert weiterhin zu hoch, sprich die Gabel tauchte zu weit ein.

 
Da ich unerwartet und kurzfristig noch einen Platz beim Training von Moto Monster in Groß Dölln bekam, versuchte ich bei verschiedenen Öhlins-Stützpunkthändlern härtere Gabelfedern zu bekommen, was mir aber nicht gelang. kurzerhand konnte mir die Firma Wirth mit einer 10er Gabel (leicht progressiv gewickelt) und 10er Gabelöl (könnte identisch mit Ravenol sein) weiterhelfen.

Unter Zeitdruck und ohne passendes Werkzeug für die Zerlegung der Öhlins Gabel wechselte ich die Gabelfedern etwas pfuschig. Zwar funktionierte die Gabel beim Training recht gut, die Federbasis stimmte auch. Aber ich wollte die Gabel noch mal von einem Profi inspizieren zu lassen.
Weil aber die Öhlins-Experten alle mit Aufträgen ausgelastet waren, ging ich zu einem Bekannten mit viel Erfahrung im Rennsport und als Veranstalter von Trainings.

Nach einem kompletten Service bekam ich die Gabel bei stimmiger Grundeinstellung leider viel zu progressiv gedämpft zurück. Die Folge: Bei mehreren Renntrainings tauchte die Gabel nicht annähernd bis zum Ende des theoretischen Federwegs ein, und das bei minimaler Vorspannung. Dazu trat das Phänomen auf, dass das Bike nicht so gut in Kurven einbiegen wollte und am Kurvenausgang auf einem weiteren Radius nach außen drängte. Dies ist damit zu erklären, dass die Front nicht weit genug eintaucht, um das Einlenken zu unterstützen, und beim Gas anlegen zu weit aus der Kompression herauskommt. (Zur Orientierung: Ich fuhr bei Moto Monster in Groß Dölln in der roten Gruppe, in Oschersleben bei Hafeneger in der gelben Gruppe.)
 Mein Gedanke war, es könnte zu viel Öl in der Gabel sein. Um das Luftpolster zu erhöhen, habe ich je Seite etwa 20 ml Öl entnommen, eine Veränderung war jedoch weiterhin kaum spürbar.

Die Speedy war bei touristischen Ausflügen durch den Osten der Republik auf einigen holprigen Landstraßen wegen der derben Stöße unfahrbar: ich konnte abschnittsweise tatsächlich nicht schneller als 50 km/h fahren, und „hoppelte“ durch die Gegend, wo 80 oder 100 erlaubt waren.
Damit konfrontiert ,meinte mein Bekannter, ich solle die Originalfedern wieder einbauen.

Natürlich gebe ich mich nicht damit zufrieden. Warum auch? Es hat doch anfangs nach dem Umbau funktioniert! 
Mein erster Eindruck nach Abnahme der Gabelkappen:

Die weiße Vorspannhülse befindet sich über den Gabelfedern. Die sollte laut Handbuch eigentlich in umgekehrter Reihenfolge, also erst Die Hülse, dann die Feder, darauf die Kappe, montiert sein.
Ölstand/ Luftpolster ohne Feder aber mit Hülse beträgt ca. 90 mm, ohne Feder und ohne Hülse ca. 130 mm (nachdem ich bereits wie erwähnt 20 ml entfernt hatte).
Ob nun der Wert mit oder ohne Hülse gemessen werden sollte , darüber habe ich tatsächlich unterschiedliche Angaben gefunden. -Wie seht ihr das?

Das vom Schrauber eingefüllte Gabelöl ist SAE 5, allerdings kein Öhlins. Das laut Werkstatthandbuch empfohlene Öl von Öhlins, R&T 19 cSt, müsste in etwa der Kategorie SAE 2,5 entsprechen. Bei der Einordnung nach CentiStokes liegen die Gabelöle anderer Hersteller m.A. deutlich höher. Bei der Gabel könnte es sich um die weit verbreitete und auch in vielen Italienern verbaute FGR 43 handeln. Öhlins empfiehlt dafür deutlich höhere Luftpolster, als von Triumph angegeben, also 140, 150, 160mm je nach Einsatz, dazu eben das R&T Gabelöl. Klingt logisch, geht Öhlins doch von sportlicher Fahrweise seiner Klientel aus, die nicht unbedingt beabsichtigt, Alpenüberquerungen mit Sozia und Gepäck zu meistern.

In den nächsten Tagen kommt das bestellte Gabelwerkzeug, dann schaue ich mir die Sache mal genauer an.

Ich freue mich über eure  Kommentare, bin gespannt welche Erfahrungen ihr inzwischen gemacht habt.

Gruß

Uli 

 

 

Edited by Uli K
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Hallo,

Da es mir coronabedingt zu viel Stress war nach Oschersleben zu fahren um die Gabel von Lars Sänger optimieren zu lassen, habe ich mich im Spätsommer selber rangetraut. Ich habe allerdings nicht alles zerlegt und mir ist keine Hülse zu Gesicht gekommen. Ich habe die Gabelköpfe abgeschraubt, die Federn entnommen, die Gabel ganz zusammengeschoben und hatte einen Ölstand von 130 mm. Diesen habe ich auf 150 mm abgesenkt. Dabei war mir aufgefallen, daß das Öl schon ganz schön verschmutzt war. (ca. 6000 km) Da der Verstellweg der Federvorspannung fast aufgebraucht ist, werde ich beim nächsten Reifenwechsel auch das Gabelöl wechseln und die Federn gegen 10'er tauschen. So ist erstmal der Plan. :biggrin:  

@Uli K, welches Werkzeug hast Du bestellt?

Gruß Bernd

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SpeedRS2020

Ein Hallo in die Runde, hatte das gleiche Problem. Wiege im Adamskostüm 105 kg. bei 190cm. Beim harten Anbremsen ging die Gabel auf Bock. Habe mir bei Zupin 11er Federn gekauft ( 145,- Euro ) und bin super glücklich. Selbst harte Bremsvorgänge lassen die Gabel nicht mehr auf Bock gehen. Fahrverhalten und Federungsverhalten sind sehr gut. Ich würde immer härtere Federn empfehlen. Ab 100kg Fahrergewicht 10.5er oder noch besser 11er Federn .

Gruß aus dem Harz Christian

 

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Ich zitiere einmal  aus dem Öhlins Manual der FGRT-Serie (Road & Track):

Verglichen mit herkömmlichen Gabeln reagiert eine 
Upside Down Gabel sehr empfindlich auf Veränderungen 
des Ölstandes. Darum ist es wichtig, in diesem Bereich 
mit äußerster Präzision zu arbeiten. Eine Veränderung 
des Ölstandes macht sich mit Blick auf das Luftpolster 
nicht sehr stark in der ersten Hälfte des Federweges 
bemerkbar. Der Effekt zeigt sich dafür umso stärker in 
der zweiten Hälfte.
Anheben der Ölmenge
Die Härte des Luftpolsters steigt proportional mit dem 
Federweg und dadurch wird die Vorderradgabel härter. 
Dies ist vor allem in der zweiten Hälfte des Federweges 
spürbar.
Absenken der Ölmenge
Die Härte des Luftpolsters nimmt ab, wodurch sich die 
Vorderradgabel weicher anfühlt.
(…) Feder und Vorspannhülse müssen beim Messen 
entfernt sein.“

Das folgende Diagramm zeigt den Ölstand in Relation mit dem steigenden Kraftaufwand, der Notwendig ist, um die Feder zu komprimieren. Unten der Federweg in mm.

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vor 6 Stunden schrieb bernd w.:

Ich habe allerdings nicht alles zerlegt und mir ist keine Hülse zu Gesicht gekommen.

Hier das Einbauschema der Gabel. Mit Hülse (weißer Kunststoff) unterhalb der Feder:

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