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Geschrieben

Hallo 47mado,

Wilbers und harte kleine Kanten, wie breispielsweise bei sehr schlechtem Asphalt, sind anscheinend immer noch keine Traumpaarung. Bevor du dir deswegen die  Dämpfung zu weit rausnimmst, lass mal, insofern du das nicht eh schon gemacht hast, im Hinterreifen den Druck etwas ab. 2,6 bis 2,7 bar statt dem Standarddruck 2,9 bar bringt schon spürbare Verbesserung. Und auf jeden Fall für Landstraße immer Reifen mit ordentlicher Eigendämpfung kaufen.

 

Grüße

RSau

 

 

Geschrieben

Ich fahre generell bei der Speedy hinten 2,6 und vorne 2,4. Das hat sich für mich am besten erwiesen. Schon 2,3 vorne ist es nix und der Reifen verhält sich komisch bei Teerstreifen. Dagegen 2,5 war bisher zu hart. So ähnlich verhält es sich am Hinterrad. Mal sehen vielleicht gehe ich hinten noch um 0,1 runter. Reifentechnisch habe ich die Battlax S22 drauf. Fand sie ziemlich gut nach Pilot Power....welche Reifen würden für dich in frage kommen? 

Muss da erst mal ne weile fahren um die kleinen Details heraus zu filtern. Aber wie ich schon schrieb ist das bei weitem nicht wie beim altem Federbein. Da gabs manchmal richtig einen auf den Hintern. Jetzt ist das wie ein Klapps. Aber vielleicht braucht das Federbein auch ein wenig Kilometer....außerdem kann ich beim 640er eh keine Druckstufe einstellen, nur Zugstufe. 

Geschrieben (bearbeitet)

Mit der schweren Einarmschwinge sind dem feinen Ansprechverhalten der Hinterhand eh Grenzen gesetzt.

Bearbeitet von triplehead
Geschrieben

Das kommt sicherlich noch dazu. Aber so wie RSau schrieb, kann ich mir gut vorstellen das man da mit nem Reifen mit guter Eigendämpfung dem relativ entgegenkommen könnte. 

  • 1 Monat später...
Geschrieben (bearbeitet)

Kurze Frage zu diesem Thema.

Ich lese hier vieles von Wilbers und co. und trotzdem hat man dann "NUR" die Federn.

Würde bei der T595N nicht sowas noch Sinn machen?

Wenn ich richtig lese, sollte dies Kit Plug'n Play austauschbar sein, mit kleinem Aufwand?!?

Matris

Hat jemand bereits Erfahrungen damit? 

Ich weiss das TGessner die ganze Gabel verändert hat und auch den Matris Kit verbaut hatte.

Ist hier im Forum jemand, der nur diesen oder änlichen Kit verbaut hat ohne die Gleitrohre zu wechseln?

Verändert sich dadurch die Gabel spürbar?

Für umgerechnet ca. 850.-- Fr. wäre dies doch ein cooler Upgrade? (grossen Dank an den schwachen Euro 😜)

https://www.dragomoto.eu/en/shock-absorber/fork-kit-matris-triumph-speed-triple-955-1999-2004-f20t108k-f20k.html

LG

Bearbeitet von Marsipulami
  • 1 Jahr später...
Geschrieben (bearbeitet)
Am 17.5.2025 um 20:04 schrieb Joe Ka:

Das ist aber nur die halbe Wahrheit  =)

Weist wohl auch, warst nur zu faul zum beschreiben :P

Auch mit linearen Federn hat man eine progession in der Gabel, das Luftpolster oben wird ja trotzdem komprimiert.

Die progressiven Federn haben auch nicht einfach eine steilere Progressionskurve, sondern einen zum Ende hin einen "Knick" nach oben in der Kurve, dort wird die Progression dann zusätzlich deutlich höher um ein durchschlagen zu vermeiden. (das passiert dann, wenn die Feder so weit zusammen gedrückt ist, dass beim eng gewickelte Teil die Wicklungen aufeinander liegen)

Wo wir grade beim Luftpolster sind - das könntest auch erst mal ein bisschen verringern um die progression über den ganzen Bereich zu erhöhen.

Aber deine Beschreibung klingt eher als bräuchtest du Federn mit höherer Federrate.

Mit meinen 65kg (ohne Montur) haben die Originalfedern gut gepasst - das merkt man wenn man den statischen und dynamischen Negativfederweg über die Federvorspannung einstellen kann. (beides gleichzeitig wird bei deinem Gewicht nicht klappen)

Ein bisschen kann man zu geringe Federrate über die Vorspannung kompensieren, aber trotzdem passiert irgendwann folgendes:

Die Feder sitzt zu tief in der Progression, evtl. sogar an der Schwelle wo es zusätzlich härter wird (die Originalen Federn sind progressiv), dann bewegt sie sich im Fahrbetrieb nicht genug durch den Federweg und kann so die Unebenheiten nicht ausgleichen, die übertragen sich an die Maschine und Körper und es fühlt sich hart an.. Bekommst auch mit Dämpfung auf machen nicht weg, weil sie sich eh nicht viel bewegen will/kann

Das Berechnungstool (das ich schlauerweise erst hinterher bemüht habe) unterstützt meine These:

Original sind 7,7er Federn drin, bei 95 Kilo ohne Montur bräuchtest eher 9er bis 10er

Kann man hier berechnen:

https://racetech.com/product-search/

Zuerst das eigene Motorrad suchen und dann auf "Calculate Spring Rates"

Ich würde bei dem Gewicht die linearen 10er Federn rein machen und evtl. das Luftpolster noch ein 10-15mm vergrößern, dann sollte sich der statische und dynamische Federweg richtig einstellen lassen.

Dann sitzt die Gabel im anfänglichen Progressionsbereich und kann sich im Federweg bewegen... Dann wird sie sich, gerade wegen härterer Federn, weicher anfühlen - und dann macht auch die Dämpfungseinstellerei Sinn.

Oder dokter nicht selbst rum und bring die Gabel zu nem gescheiten Fahrwerkstuner, die sind ihr Geld wert.

Hallo Joe Ka,

da wir beide in der Leichtgewichts-Klasse kämpfen, möchte ich dich nach deiner Fahrwerkseinstellungen fragen. Du scheinst ja eine Gute Abstimmung gefunden zu haben.

Wie viele Ringe sind zu sehen an der Federvorspannung Gabel, wie sieht's am Federbein aus (mm oder Gewindegänge)? und was kann / muss ich sonst noch einstellen? Rebounds etc.? 

Ich weiß, es ist alles individuell und Geschmackssache, aber mein Hobel gerät ins Holpern wenn man über Bodenwellen oder Flicken fährt (besonders in Kurven und bei wenig Tempo).

 

Wäre dir sehr dankbar!

Robin 

 

 

Bearbeitet von Robin
Geschrieben

Wenn man es gescheit machen will, fängt man erstmal damit an die Durchhänge bzw Federvorspannung vorne und hinten einzustellen. 

Das macht man entweder so gut es mit den vorhandenen Federn und lebt mit einem Kompromiss, oder man tauscht beim nächsten Fahrwerksservice die Federn. Hier kann der Mechaniker anhand der gemessenen Durchhänge und der verbauten Federn die passenden neuen Federn wählen. 

 

Wenn die Durchhänge passen, geht man Einstellung von Zug- und Druckstufe. 

Vorher schreibt man sich natürlich die vorhandenen Einstellungen auf, um im Zweifelsfall auf das Bekannte zurück zu kommen. 

 

Ausführliche Anleitungen gibt es zuhauf im Netz, zum Beispiel bei pepe-Tuning. 

 

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