joe8353 Geschrieben 28. November 2014 report Geschrieben 28. November 2014 (bearbeitet) Hi, Du unterliegst m.E. einem weit verbreiteten Rechtsirrtum. Im Falle eines Kaskoschadens musst Du den Gutachter der Versicherung akzeptieren. ABER: Im Fall, dass Du von einem anderen geschädigt wurdest (und das ist hier m.E. der Fall), kannst Du Dir einen eigenen Gutachter UND einen eigenen Anwalt nehmen, den die Versicherung akzeptieren und bezahlen MUSS. Natürlich erzählt dir die Versicherung was anderes, die Geschichte is ja teuer Ich hab bei sowas ausreichend Lehrgeld bezahlt, ich persönlich trete einer gegnerischen Haftpflichtversicherung gegenüber nur noch mir Rechtsbeistand gegenüber, herzliche Grüße nach Berlin an dieser Stelle Mein wohlmeinender Rat: lass Dich nicht von der Versicherung betuppen, lass dich anwaltlich beraten. Ich kann Dir sogar einen guten Tipp geben, wer das sehr effizient und effektiv übernehmen könnte Gerhard Gerhard Bearbeitet 28. November 2014 von joe8353 Zitieren
frankman Geschrieben 28. November 2014 report Geschrieben 28. November 2014 ..ganz normaler haftpflicht schaden. im zweifel hast du anspruch auf einen eigenen gutachter. liest sich wie eine "standardsache" der einzige haken könnte "gefälligkeit" sein bei der garagennutzung. in dem fall könnte die versicherung die haftung ablehnen. ferner stellt sich die frage ob die kh (kfz-haftpflicht) oder die ph (privat haftpflicht) des verursachers zuständig ist. da du aber eh keine "do it yourself" reparatur anstrebst solltest du dich mit einem rechtsbeistand beraten. die kennen sich aus und müssen nicht wie wir raten... Zitieren
kletskoek Geschrieben 28. November 2014 report Geschrieben 28. November 2014 Bin ich gespannt was da noch rauskommt. Ein Recht auf Nachbesserung hat man ja und zwar nach Herstellervorgaben. Da ich einen ähnlichen Fall kenne, weiss ich dass Triumph einen Rahmentausch vorsieht. Sind dann knapp 2500 Euro Rahmen + Arbeitszeit + Kosten der restlichen Teile. Natürlich utopisch für 2 Kratzer, aber grundsätzlich richtig. Das kann dann sogar als Unfallschaden gewertet werden. Ob Unfall oder nicht. Zitieren
Triplemania Geschrieben 28. November 2014 report Geschrieben 28. November 2014 ....Ein Recht auf Nachbesserung .....weiss ich dass Triumph einen Rahmentausch vorsieht.... Das kann dann sogar als Unfallschaden gewertet werden. Ob Unfall oder nicht. "Nachbesserung" gibt es weder im KH-Schadenfall noch in der VK. Das ist ein Terminus (nur!) aus dem Kaufrecht. Wenn das mehr als zwei Lackkratzer sind, wird es wohl ein (beim Verkauf ungefragt offenbarungpflichtiger) "Unfallschaden" sein. Der VIII. Zivilsenat des BGH ist da sehr engherzig. Lass dich beraten und entscheide dann, ob das eine Vollkaskoregulierung werden soll (falls VK abgeschlossen), oder es als KH-Schaden abgewickelt werden muss. Schönes Wochenende Zitieren
mr.airbrush Geschrieben 3. Dezember 2014 report Geschrieben 3. Dezember 2014 (bearbeitet) Das der Rahmen weger der kleinen Kratzer ernsthaft schaden genommen hat bezweifle ich. Dann dürfte man mit solchen Rahmen am besten nicht fahren :-)Das Ausbessern ist weniger das Problem sondern eher die Haftung auf einer Pulverbeschichtung. Was ihr immer mit euren Lackdoktoren habt. Jeder Lackierer mit einer vernünftigen Ausbildung sollte mindestens soviel können wie diese selbsternannten Lackdoktoren. Das nennt man schlicht und einfach beilackieren. Ich kenne jedenfalls keinen der 3 Schicht Lacke oder Multicolorchromlacke ausbessert, so das nichts mehr zu sehen ist. . Bearbeitet 3. Dezember 2014 von mr.airbrush Zitieren
The Thomsraider Geschrieben 3. Dezember 2014 report Geschrieben 3. Dezember 2014 Problem ist nur das der "Normale" Lacker die Tricks meist gar nicht kennt. Bzw: sich jeder Lackdoctor nennen darf Ich arbeite als "ungelernter" in einer grossen Firma in der Lackiererei. Glaub mir, hier kann keiner von den "Gelernten" auch nur ansatzweise was Nachfuschen (Türzagen für den Bau) Die einzigen kleinen Tips hab ich von einem Leiharbeiter Zitieren
mr.airbrush Geschrieben 3. Dezember 2014 report Geschrieben 3. Dezember 2014 Ich frag besser nicht wo die gelernt haben :-) Wenn jemand die fachlichen Kenntnisse von Materialen hat sollte er das mit ein wenig Übung schnell lernen können. Ich kenne sicher auch nicht jedes Material aber kann das meiste trotzdem schnell umsetzen.So zum Beispiel sowas: Diese Oberflächen sind erwas anderes als eine Auto oder Motorradlackierung. Dagegen ist eine Autolackierung schrott. Man könnte es eher mit den hochwertigen hochglänzenden Innenoberflächen bei Luxuskarossen vergleichen. Diese müssen auch so gut sein weil man sie praktisch direkt vor der Nase hat. Zitieren
The Thomsraider Geschrieben 3. Dezember 2014 report Geschrieben 3. Dezember 2014 (bearbeitet) Ich hatte es ja geschrieben. Jeder Pfuscher, ob gelernt oder nicht, darf sich Lackdocktor nennen. Ist überhaupt kein Gütesiegel. Allerdings bekunden die zumindest mehr Interesse an ihrem Handwerk als jemand der nach seiner Lehre "ausgelernt" hat Bearbeitet 3. Dezember 2014 von The Thomsraider Zitieren
mr.airbrush Geschrieben 4. Dezember 2014 report Geschrieben 4. Dezember 2014 Darum halte ich auch nichts von dem Begriff. Da wird etwas völlig falsches reininterpretiert. Manche Dinge werden tatsächlich nicht in der Ausbildung behandelt weil die Ausbilder selber nichts wissen aber dazu gibt es Schulungen z.B. von Lackherstellern Ob es nur das Beilackieren oder Nuancieren ist. Diese Doktoren machen auch nix anderes als einen Kursus zu besuchen. Wenn sie allerdings Berufsfremd sind fehlen dann oft einfach auch Grundlagen. Davon sieht der Kunde erstmal nix. Zitieren
The Thomsraider Geschrieben 4. Dezember 2014 report Geschrieben 4. Dezember 2014 Diese Doktoren machen auch nix anderes als einen Kursus zu besuchen. Zumindest tun manche das Manche Dinge werden tatsächlich nicht in der Ausbildung behandelt weil die Ausbilder selber nichts wissen OK, wer von beiden ist jetzt besser Natürlich geht nichts über einen der es von der Picke auf gelernt hat, Bock auf seinen Beruf hat, und sich somit auch weiterbildet. Fertig ?? Zitieren
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