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Tagebuch eines Schrauberlehrlings...


Lake

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Habe meine auch mit Teflonband eingedichtet, seit Jahren furztrocken, bei Teflonband ist nur eins zu beachten, wenn wie in diesem Fall der Nippel von der Kupplung festgezogen ist, dann darf auf keinen Fall auch kein kleines bisschen zurück gedreht werden! Dann wird's undicht!

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37 minutes ago, East said:

Habe meine auch mit Teflonband eingedichtet, seit Jahren furztrocken, bei Teflonband ist nur eins zu beachten, wenn wie in diesem Fall der Nippel von der Kupplung festgezogen ist, dann darf auf keinen Fall auch kein kleines bisschen zurück gedreht werden! Dann wird's undicht!

...und dass es in der Richtung aufgewickelt werden muss, in welcher geschraubt wird (beim normalen Rechtsgewinde wird also im Uhrzeigersinn gewickelt).

1 hour ago, Zioux said:

Hm, meine mich zu erinnern, das die mit Locite oder ähnlichem eingeschraubt wurden und danach min. 24h stehen mussten.  Teflon ist mir neu. Hat die sie noch jemand? Habe demnächst dasselbe Problem.

59 minutes ago, minischda said:

genau so. Kein Teflonband aber mit mittelfester Schraubensicherung und 24 h trocknen lassen. Hatte der Herr Koradini dunnemals angeraten.

Da scheiden sich scheinbar die Geister. Habe hier lange alle möglichen Beiträge aus gefühlt den letzten 20 Jahren durchforstet. Schraubensicherung oder Teflonband geht demnach beides. Beim Schellen-Shop steht in der Beschreibung Locite. Ob nun eines besser ist als das andere, kann ich aufgrund mangelnder Erfahrung nicht beurteilen. Bei Locite gab es halt auch noch Diskussionen, welches nun das richtige sei.

Aber rein von der Einschraubtiefe, würdet ihr sagen sieht gut aus?

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Teflonband ist seit 8 Jahren bei mir drin. Bis jetzt dicht.

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Danke, werde dann wohl auch Teflon nehmen.  Habe ich da, ist preiswerter und muss nicht erst die richtige Sorte suchen.

Ich habe damals Loctite oder das, was empfohlen wurde.  Ist aber mittlerweile 20 Jahre her. :innocent:

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vor 2 Stunden schrieb Lake:

aber mit mittelfester Schraubensicherung und 24 h trocknen lassen.

 

Ich musste meine vor 10 Jahren im Südfrankreich-Urlaub neu abdichten.

Zum Glück war eine Motorradwerkstatt in der Nähe, deren Einrichtung ich nutzen konnte.

Mit mittelfestem Loctide eingeschraubt, alles zusammengebaut und direkt losgefahren. Seitdem absolut dicht. Für mich kommt nix anderes in Frage.

 

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FYI, Chat GPT schwört auf Locite :hacker: ...

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Naja, vielleicht dann beim nächsten Mal (hoffentlich nicht nötig :biggrin:) ...

Edited by Lake
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vor 1 Stunde schrieb Lake:

FYI, Chat GPT schwört auf Locite :hacker: ...

Unfassbar, so weit sind wir schon...

:shocked:

 

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Stell ChatGPT die Frage nochmal aber schreib Loctite richtig 😆😆

Ich hab bei mir auch Teflon Band drin, finde aber Loctite die bessere Lösung, wohl weil es das Gewinde "auffüllt", aber ist ne reine gefühlssache-funktionieren tut wohl beides.

 

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vor 2 Minuten schrieb IceOnly:

Ich hab bei mir auch Teflon Band drin, finde aber Loctite die bessere Lösung, wohl weil es das Gewinde "auffüllt", aber ist ne reine gefühlssache-funktionieren tut wohl beides.

 

was glaubst, was bei der nutzung von teflonband passiert?

die KI hat aber ein anderes argument vornangestellt - vibrationen...

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vor 16 Minuten schrieb nicksen:

was glaubst, was bei der nutzung von teflonband passiert?

die KI hat aber ein anderes argument vornangestellt - vibrationen...

Geht das auch "auf"? Ja ich sag ja ist mehr ne Gefühlsgeschichte, glaube Loctite ist da "Idiotensicherer", bei mir war das Teflon Band nicht gleich dicht, ich arbeite damit aber auch so gut wie nie.

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vor 13 Minuten schrieb East:

Die Künstliche Intelligenz hat aber keine Ahnung vom realen Leben, beim Necrol schon 8Jahre dicht, bei mir mindestens schon 4 Jahre, was für Vibrationen sollen denn an der Stelle dazu führen daß das Teflonband versagen sollte? 🤔

hab nicht gesagt, daß die KI recht hat... :flirt:

ich arbeite berufsbedingt relativ viel mit teflonband. richtig angewandt sind die schraubverbindungen unter druck, vibrationen, wechselnden temperaturen usw. dicht.

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Hast recht, ich räum mal auf :flowers:

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War übrigens nicht so ganz ernst gemeint mit Chat GPT ;) wobei es natürlich schon interessant ist, das Internet auf die Art nach Informationen zu durchkämmen.

Aber mal weg vom Streit um die beste Dichtung (Wortspiel beabsichtigt) eine ganz andere Frage...

Quote

Nun ist aber meine schlimmste Befürchtung eingetreten und der Tank ist (an der rechten Schraube) undicht - ist zwar nur minimal feucht, aber trotzdem :snivel: .

Stellt sich raus, es ist alles in Ordnung :arrowhead: . Was da rauskam aus dem Schraubenloch ist da wohl irgendwie beim saubermachen drinne geblieben. Das Gewinde zeigt keine Anzeichen von Rost. Die Hutmutter sehen noch gut eingepackt aus:

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Würdet ihr die trotzdem sicherheitshalber machen (hab ja jetzt alles da)? Never change a running System und so ...

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Triple Fighter
War übrigens nicht so ganz ernst gemeint mit Chat GPT ;) wobei es natürlich schon interessant ist, das Internet auf die Art nach Informationen zu durchkämmen.
Aber mal weg vom Streit um die beste Dichtung (Wortspiel beabsichtigt) eine ganz andere Frage...
Nun ist aber meine schlimmste Befürchtung eingetreten und der Tank ist (an der rechten Schraube) undicht - ist zwar nur minimal feucht, aber trotzdem :snivel: .
Stellt sich raus, es ist alles in Ordnung :arrowhead: . Was da rauskam aus dem Schraubenloch ist da wohl irgendwie beim saubermachen drinne geblieben. Das Gewinde zeigt keine Anzeichen von Rost. Die Hutmutter sehen noch gut eingepackt aus:
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Würdet ihr die trotzdem sicherheitshalber machen (hab ja jetzt alles da)? Never change a running System und so ...
Hi,
Wenns grad eh schon zerlegt ist , dann machs!
Hast dann Deine Ruhe und es kann nix mehr passieren.

Gesendet von meinem SM-S918B mit Tapatalk

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Am 5.3.2023 um 17:02 schrieb East:

Habe meine auch mit Teflonband eingedichtet, seit Jahren furztrocken, bei Teflonband ist nur eins zu beachten, wenn wie in diesem Fall der Nippel von der Kupplung festgezogen ist, dann darf auf keinen Fall auch kein kleines bisschen zurück gedreht werden! Dann wird's undicht!

+1

Habe ich anno damals auch so gemacht und war Jahrzehnte dicht....

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  • 2 weeks later...
On 3/4/2023 at 9:00 PM, Lake said:

 

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@starfighter1967 wenn ich das WHB recht verstehe, werden die Beine des Tools beim Einstellen der Einlassseite in Fahrtrichtung hinter den Zylindern montiert. Die Nockenwelle bzw. das Hinterrad muss ich dann entgegen der Fahrtrichtung drehen. Die "IN" und "EX" Markierungen auf dem Originaltool, dienen dabei nur der leichteren Orientierung (und Beschreibung im WHB), das Tool ist aber an sich symmetrisch (ohne die Beine :wink:). Hab ich das so alles korrekt verstanden?

Kann ich alle 4 Shims von Zyl. 2 und 3 rausnehmen und draussen lassen, bis ich Ersatz habe, oder sollten die vom 2er wieder rein, bevor ich die NW weiterdrehe um den 3er zu machen?

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Wenn ich mich recht erinnere, dann lässt das Werkzeug mit montierten Beinchen geometrisch nicht zu, dass die Nocken durchdrehen. Also immer Ventil mit den Nocken runterdrücken, Werkzeug montieren, Nocken zurück drehen. Ausbau Werkzeug in umgekehrter Reihenfolge. Damit die Nocken zwischenzeitlich nicht auf dem ungehärteten Tassenstößels laufen, machst Du die Shims wieder rein.

Hast Du nicht irgendwelche 2 Shims rumliegen? Falls nicht, hast Du nächstes Mal wenigstens nicht nochmal das Problem…

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2 minutes ago, SiRoBo said:

Wenn ich mich recht erinnere, dann lässt das Werkzeug mit montierten Beinchen geometrisch nicht zu, dass die Nocken durchdrehen. Also immer Ventil mit den Nocken runterdrücken, Werkzeug montieren, Nocken zurück drehen.

Genau, so steht's auch im WHB. Mir ging es eigentlich nur darum ob ich es generell richtig verstanden habe und um die Drehrichtung (mit eingebauten Tool), aber das kann ich auch morgen einfach vorher testen.

2 minutes ago, SiRoBo said:

Damit die Nocken zwischenzeitlich nicht auf dem ungehärteten Tassenstößels laufen, machst Du die Shims wieder rein.

Super Danke! Gut, dass ich gefragt habe :sweat: :biggrin:

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Nach zwei Stunden probieren mit dem Tool heute, gebe ich es nun auf. Habe es mir wesentlich weniger fummelig vorgestellt. Auch dachte ich, die Beinchen des Tools werden nach außen (weg von der Motormitte) montiert, so dass sich das Shim zur Motormitte herausnehmen lassen würde. Wie man auf der Aussenseite herausnehmen soll, bleibt mir ein Rätsel...

Werde Gretty nun doch zum Einstellen zum Freundlichen bringen. Dazu wollte ich euch fragen, wie ihr das mit der Deckeldichtung machen würdet: die neue reinmachen vor der Fahrt zum Freundlichen und er soll sie wiederverwenden, oder mit der alten rüberfahren und die neue mitgeben? Möchte halt sowohl vermeiden, dass er eine neue bestellen muss, als auch, dass ich ein Problem mit Undichtigkeit bekomme (das über ein kurzes Abwischen hinausgeht).

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Am 23.1.2023 um 13:43 schrieb tgessner:

Bei Fragen: Melde Dich, ich bin quasi um die Ecke in München.

:whistle:

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Die Tassenstößel haben einen Ausschnitt für einen Schraubendreher, falls die an einer unzugänglichen Stelle sind einfach die Tasse drehen. Dann den Shim hoch hebeln und mit einem Magnet rausholen. Rein geht einfacher, weil noch nix durch einen Ölfilm zusammen bappt.

Nicht vergessen den Kettenschacht mit einem Lumpen zu verstopfen. Wenn da was rein fällt ist doof.

Edited by SiRoBo
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2 hours ago, SiRoBo said:

Die Tassenstößel haben einen Ausschnitt für einen Schraubendreher, falls die an einer unzugänglichen Stelle sind einfach die Tasse drehen.

Den habe ich mehrfach versucht auszurichten, aber er wird durch die Beine des Tools verdeckt :skeptic: .

 

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Die Nuten in der Tasse und im Gehäuse sollen auch nicht fluchten. Die Nut im Gehäuse ist offenbar für das Werkzeug, das aber auf den Rand der Tasse ohne Nut drücken soll.

Dreh die Aussparung auf jeden Fall neben dran. 

Zum raushebeln musst Du auch nicht ganz unter den Shim kommen, am Rand dran reicht schon. Und dafür hilft dann die Aussparung am Tassenrand.

Und ja, ist echt fummelig.

Gib. Nicht. Auf.
Du schaffst das. :flowers:

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