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Inhalte mit der höchsten Reputation am 28.09.2021 in allen Bereichen anzeigen

  1. sammlertube

    Triumph-Newbie aus dem Schwarzwald

    Hallo Ich bin Stefan, habe das Arbeitsleben schon ein paar Jahre hinter mir, verbringe große Teile meiner Ruhestandszeit mit Reisen und den Rest mit der Wiederbelebung von Motorrädern, die keiner mehr haben wollte. Ein paar Beispiele gibt es hier: http://www.moppedsammler.de/restaurationen/ und hier: http://www.moppedsammler.de/meine-motorraeder/ Es ist mittlerweile eine gut dreistellige Zahl an Bikes, die in den letzten 46 Jahren durch meine Hände gingen, allerdings hatte ich eine Marke bis vor kurzem noch nicht: Triumph. Nun habe ich eine, zu der ich gekommen bin, wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kind. Dabei kenne ich "Luzi", wie mein guter Freund Max sie getauft hat, weil sie "abgeht wie die Luzi" schon gut 10 Jahre. Es ist eine Daytona 955i in lightning yellow, die Max im Jahr 1999 neu gekauft hat. Er hat sie liebevoll behandelt und gepflegt. Leider kann ich der Werkstatt, der Max sein Vertrauen schenkte, kein gutes Zeugnis ausstellen, aus dem angeblich zweifach gespülten Kühlsystem kam eine schwarze, stinkende Brühe und wenn man das Thermostatventil und den Thermofühler gereinigt und das System tatsächlich gespült und neu befüllt hätte, statt dem armen Max für einen neuen Kühler einen Tausender aus der Tasche zu ziehen, wäre die Kopfdichtung auch heil geblieben. Abschließend hat man ihm dann erklärt, dass eine Reparatur nicht mehr lohne, ihm eine Crossover-Honda angedreht und er wollte Luzi zum Schlachten für ein paar Hunderter ins nahe Tschechien verkaufen. Zum Glück habe ich über unseren whatsapp chat Wind davon bekommen und bin reingegrätscht, habe auf die paar Hunderter noch etwas draufgepackt und so kam Luzi aus Passau in den Schwarzwald. Erst stand sie ein paar Monate still in der Garage, im August habe ich mich dann an die Arbeit gemacht und nun strahlt Luzi nicht nur in vollem Glanz, auch der Motor ist wieder okay und nachdem ich die von diesen Werkstatt"profis" gnadenlos angeknallte Lenkungslagerung gelöst habe, geht sie auch wieder willig in jeden Kreisel und fährt keine Schlangenlinien mehr bei Geradeausfahrt. Eigentlich mache ich mir schon lange nichts mehr aus Supersportlern, mein Herz gehört den Enduros und unbefestigten Wegen, aber bei dieser makellosen Schönheit (hat nicht eine Schramme) mache ich eine Ausnahme. Die darf bleiben.
    6 Punkte
  2. sammlertube

    Triumph-Newbie aus dem Schwarzwald

    Da hast Du absolut Recht, Jochen. Was mir -selbst unter den wirtschaftlichsten Aspekten-extrem widerstrebt, ist, eine solche Schönheit aufzugeben, nur weil eine Kopfdichtung durch ist. Und das bei einem 22 Jahre - Bestandskunden. Ich befasse mich seit ich 16 bin, mit Motorrädern. Das sind immerhin 48 Jahre. Seit 22 Jahren mache ich Restaurationen und versuche, unserer Wegwerfgesellschaft entgegen zu wirken, zumindest, was Motorräder betrifft. Selbst hoffnungslose Fälle bekomme ich wieder hin. Das war die Extremste: http://moppedsammler.de/data/documents/2XT350Dornroeschen.pdf Eine derart zahnbürstengepflegte Maschine wie die von Max findet man selten. Und ich denke, dass es von diesen perlgelben Daytonas auch nicht mehr allzuviele im Topzustand gibt. Die ist gerade mal 35.000 km gelaufen. Meine BMW F800GS, die ich jetzt erst wieder durchs istrische Gestrüpp geprügelt habe, macht demnächst die 178.000 voll. Die Lenkerstummel sind von LSL, die Gabel mit Federn von Wirth versehen. Rücklicht LED, Klarglas (das alte war gebrochen, ein neues Original ist extrem teuer) Ansonsten ist alles original. Bis auf ein paar Steinschlagschäden am Bugspoiler, die ich mit Originallackkomponenten ausgebessert habe, hat die Daytona keine Schramme. Da wird auch so bleiben, denn großartig fahren werde ich damit nicht mehr. Ich nehme an, wenn ich mich daran sattgesehen habe, geht sie zurück zu Max. Er hatte sie 22 Jahre und trauert ihr nur deshalb nicht nach, weil er sie bei mir gut aufgehoben weiß. Sie einem "Fremden" zu überlassen, kann ich Max nicht antun, auch wenn schon manche um ihre Gunst buhlten. Die Arbeiten waren eigentlich überschaubar. Ich habe ja Zeit, eine behagliche kleine Werkstatt und eine gute Werkzeugausrüstung. Auch wenn die Teile wesentlich mehr kosten, als für japanische Motorräder, die ich ja größtenteils aufarbeite, war auch das noch überschaubar, lediglich die Lieferzeiten sind eine Zumutung. Aber bei Italienern ist das noch schlimmer. Kopfdichtung, Ventildeckeldichtung, 3 Zündkerzen, Kupplungsdeckeldichtung, die Dichtung für die Ansaugbrücke und 3 Krümmerdichtungen. Öl und Filter, Lufi ist K+N. Rücklicht neu (s.o.), die hinteren Blinker waren altersbedingt abgebrochen und sind auch neu (Zubehör, optisch identisch mit dem Original.) Der Fahrersitz hatte ebenfalls Altersrisse, der ist neu bezogen. Putzen, polieren, Kette säubern. Aristoclass - Carnaubaversiegelung, in der Sonne ist der Perleffektlack ein Oberhammer. Vom Forumsmitglied Virgil Hilts habe ich für einen mehr als fairen Preis einen Montageständer geholt, nochmals Danke nach Filderstadt. Passt perfekt und macht richtig show. Eigentlich sollte ich mir die Tona damit ins Wohnzimmer stellen, aber da ist mit Widerstand zu rechnen.
    1 Punkt
  3. frankman

    Praktische -artfremde- Anwendungen für dies und das...

    ...statt glasfasermatte und kunstharz lassen sich kleinere sachen auch mit superkleber und klopapier nach dem gleichen verfahren richten. einfach am kaputten objekt ein kleines stück klopapier in den nassen superkleber drücken und dann durchtränken - wichtig wässrigen kleber verwenden und kein gel. am besten mit einem zahnstocher andrücken. ist nach dem aushärten stabiler als vorher und trägt kaum auf. die flickstelle kann gefeilt und geschliffen werden.
    1 Punkt
  4. Rowdy

    Denke das meine Lichtmaschine def. ist

    Batteriepole sind aber fest? Wäre ja nicht das erste Mal, das nur die Klemmen locker sind.
    1 Punkt
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